Kandidaten Suche verboten! Facebook Recruiting

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Die Kandidaten Suche per Facebook und Co. wird wohl bald in Deutschland ( Gesetzentwurf von Innenminister Thomas de Maizière (CDU) ) wieder verboten werden, und dann haben es Recruiter wieder einmal schwerer, wie Techcrunch über das Facebook Recruiting berichtet!

Auch der Focus aus dem Hause Burda hatte berichtet. Die Kandidaten Suche und Kandidaten Überprüfung wird dadurch (durch dieses Gesetz) auf alle Fälle wieder auf alle Fälle eingeschränkt!

Zum Glück gibt es ja Jobbörsen wie Spirofrog.de– bei denen der JOB und die STELLENANZEIGE im Vordergrund steht und nicht der Bewerber! Denn damit gibt es weniger Probleme mit dem Datenschutz, der ja Hauptriebfeder dieses Gesetzes ist.

Was könnte das bedeuten, ganz einfach, die Jobbörsen ( die niemals „out“ waren sind wieder „in“ ).

Für personalsuchende Unternehmen, die meinten auf facebook kann ich auf „doof“ alle Bewerber und Bewerberinnen „anmachen“ = anschreiben und ausspähen – ist der Spass dann erst einmal vorbei.
Zu Recht, wie wir meinen, denn ein wenig Privatsphäre sollte es auch im Internet geben. Oder nicht?!

Auszug Gesetzentwurf: via Focus

Googeln erlaubt
Bei sonstigen allgemein zugänglichen Daten aus dem Netz gilt die Regel, dass sie von Firmen nur genutzt werden dürfen, sofern „das schutzwürdige Interesse des Beschäftigten an dem Ausschluss der Erhebung das berechtigte Interesse des Arbeitgebers“ nicht überwiegt. Bewerber dürfen also gegoogelt werden. Grenzen der Informationsnutzung könnten sich aber daraus ergeben, wie alt der Interneteintrag ist und ob der Beschäftigte noch die Herrschaft über die Veröffentlichung habe.

Der Fokus der Gesetzgebung liegt auf „non-career focused social networks“ soso und wer zählt da dazu oder auch nicht dazu?!

Klar, Google zählt nicht dazu, denn bei Google ist ja der Fokus „search“ und trotzdem sollen Sie bei dem Gesetz, dass in der “ Mache “ zu sein scheint außen vor sein.

Dh. „Googlenvon Bewerbern ist wohl weiterhin erlaubt! Verstehe einer die Logik!

Und XING natürlich auch, das gehört ja indirekt zum Hause Burda – da hat man ja aktuell über 25% der Anteile daran!

Und Herrn Burda werden ja gute Kontakte in die Politik nachgesagt!

Wir werden Euch auf alle Fälle auf dem Laufenden halten, was so alles noch passiert, dennoch müssem wir festellen, dass eine gewisse „Awareness“ für das Thema heranreift – selbst bei unseren Politikern.

Und „das ist auch gut so“, wie Herr Wowereit sagen würde!