Face Book wird zum Gatekeeper

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Vom 12. bis 14. Oktober 2010 findet in Köln der PLE statt : „Professional Learning Europe (PLE)“, ( das ist ein Europäischer Fachkongress für E-Learning, Wissensmanagement und Personalentwicklung (professional-learning.de), und auch auf diesem Kongress wird es unter anderem wieder um Facebook.com und dessen Auswirkungen auf das Employer Branding der Zukunft, die Personalentwicklung und auch um die Monetarisierung von Verlags- Content & Wissen gehen.

 

Was sind die neusten Trends auf Facebook und warum ist Facebook ein Gatekeeper? bzw. könnte Facebook ein Gatekeeper werden.

Laut unsereren Erfahrungen, die sich auch mit anderen decken, entwickelt sich das Social Netzwerk Facebook deutlich weiter, aus einem rein privaten wird immer mehr auch ein Business Network. Das z.B. auch zum employer branding und recruiting verwendet wird.
Andere Netzwerke wie StudiVZ und Xing sind eher auf dem absteigenden Ast und können alleine schon technologisch nicht mehr mit dem Leader Facebook mithalten. Alleine Das Business Network LinkedIn schafft es noch ein ähnlich hohes Innovationstempo beizubehalten. Von WKW und den Lokalisten muss man im B2B Segment eher weniger reden. Hier ist ein ganz anderer Fokus vorhanden.

 

Neben B2B Ansätzen auf Facebook, wie hier in diesem Blog von Facebookster.com beschrieben gibt es immer mehr B2B Gruppen und Karriere bzw. Fansites auf facebook.com.

Und selbst die ersten Job und Karriere apps sind schon gesichtet worden – wie z.B. den Jobstriker oder auch Jobs for friends von TMP.

Auch wir haben schon als erste Jobbörse in Deutschland Facebook Like integriert, wie Eva berichtet als auch die W&V auf Ihrer WundV.de

Gerade und vor allem für den Personal bzw. B2C (business to consumer) wie auch für den B2B (business to business)- Bereich auf Facebook.com gilt trotzdem die alte A.I.D.A. Formel.

Auch in Zeiten von Facebook, Twitter und Co gilt A.I.D.A : – (denn was nutzt die Coolste Facebook Apps (application) , wenn Sie keiner nutzt oder findet)

1. Attention
2. Interest
3. Desire
4. Action

Deutsche Unternehmen stehen vor drei Aufgaben, wie wir erst letzte Woche in den Karriere News berichteten. Und eine Aufgabe davon wird Social Media und Netzwerke heißen.

Laut der gleich folgenden Pressemeldung von heute wird das Grösste Online Social Network Face Book immer mehr zum Gatekeeper der Online Audience.

Wie können Verlage mit Facebook Geld verdienen? Oder welche Netzwerke sind neben Facebook noch zu beachten? Hier die aktuelle Einschätzung der Medien und Verlagsindustrie zu facebook und dessen Auswirkungen auf die Werbe / Content Wirtschaft! – Man kann für die Personalwirtschaft von einem ähnlichen Verhalten ausgehen :-) – wenngleich etwas verzögert!

Aber keine Sorge, Ihre Jobbörsen und eigene Karriere Webseiten werden Sie trotzdem benötigen, wenngleich mit Social Media Anbindung – so wie wir das bieten :-)


News – 07.06.10 14:35

Werbemarkt: Verlage wollen Geld von Facebook

Nach Google wird Facebook die nächste große Gefahr aus dem Internet. Davon sind die deutschen Verleger überzeugt. Derzeit überhäufen sie die Website mit ihren Inhalten – um künftig an deren Werbeerlösen zu partizipieren. Gerade wenn man sich die Kennzahlen Produktion Vorlage von Verlagen anschaut, dann stellt man das fest, denn genau hier fehlt den Verlagen der Cash-Flow. Und das soll sich via Google und Facebook ändern?! Das wollen wir noch nicht ganz glauben.

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Denn an dem mit fast 500 Millionen Nutzern weltweit größten Onlinenetzwerk kommen die Verlage im Netz nicht mehr vorbei. „Facebook wird insbesondere für jüngere Nutzer Einstiegscockpit und Verteilstation für das Internet“, sagte Schuh. Es gehe darum, dort mit den eigenen Inhalten auffindbar zu sein. Schon jetzt sind die Verlage laut der Studie mit fast zwei Dritteln ihrer Titel bei Facebook vertreten – und bestücken diese Seiten überwiegend mit Inhalten ihrer bestehenden Onlineangebote. Nur rund ein Viertel der Verlage stellt Facebook-spezifische Inhalte zur Verfügung, etwa Fragen zu bestimmten Artikeln. Anders als Google aggregiert Facebook nicht automatisch Verlagsinhalte.

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Bislang trägt Facebook nach Angaben der Medienhäuser lediglich fünf Prozent zu jenen Seitenzugriffen bei, die von außen auf die Verlagswebsites kommen. Bis 2012 werde sich dieser Anteil aber nahezu verdreifachen. Fast ein Drittel der Verlage rechnet damit, dass dann mindestens zehn Prozent ihres Gesamtumsatzes direkt oder indirekt von Facebook abhängen werden. An der Befragung durch den VDZ und die Beratungsfirma OC&C hatten 14 Verlagshäuser teilgenommen, darunter Axel Springer, Burda und der FTD-Herausgeber Gruner + Jahr.

Quelle: FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND (ftd.de)

Den Gesamten Artikel findet man hier