Ingenieur Mangel im WorldWideWeb – WWW

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Hach,
da sind wir doch mal wieder über ein Beruf und Karriere Thema gestolpert, über welches man diskutieren sollte.
Es gibt wohl ( laut Quelle: HANDELSBLATT ) und zwar nicht ( welch Wunder ) nur im WorldWideWeb – WWW einen Ingenieur Mangel, den jetzt verschiedene Institutionen angehen wollen – und zwar mit der Förderung von Migranten in Deutschland. “ Ethno – Engineering “ sozusagen!

– Liebe Politiker, Ihr habt ( wohl leider ) jahrelang “ Integrationspolitik “ verschlafen – Wird aber auch ZEIT, dass Ihr aufwacht, und entdeckt, dass auch arabisch-, russisch- oder türkischstämmige Deutsche ja auch Ingenieure ( m/w ) werden können :-)

Ihr könnt ja mal mit dem arabischen Zahlenraum ( Siehe arabische Zahlen ) anfangen, damit ihr schneller in die Gänge kommt….

 

Ingenieure wollen mehr Migranten

Ingenieure sind beim nächsten Wirtschaftsaufschwung wieder Mangelware – darin sind sich alle Experten einig. Die Branchenkenner pochen deshalb auf eine stärkere Förderung von jungen Migranten, um zukünftig mehr Nachwuchs rekrutieren zu können.

BERLIN. „Wenn wir die Nachwuchslücke füllen wollen, sind wir massiv darauf angewiesen, dass junge Migranten es vor allem bis zum Abitur schaffen – die Chance, dass sie dann ein technisches Studium wählen, ist größer als bei der übrigen Bevölkerung“, sagt Gerhard Müller, Präsident von 4ING, in dem die Fakultätentage der Ingenieure und Informatiker organisiert sind.

Der Münchner Mechanik-Professor hat ausgerechnet: „Wenn wir Migranten genauso fördern wie alle anderen, hätten wir binnen einer Generation pro Semester 5 000 bis 10 000 zusätzliche Ingenieurstudenten.“ Das Potenzial ist enorm: In der Altersgruppe bis 25 ist bereits jeder vierte Migrant. Bei den Kindern unter sechs Jahre ist es jeder dritte.

Angesichts der rückläufigen Schülerzahlen hatte zuvor bereits das Handwerk eine auf Migranten zugeschnittene Kampagne gestartet. Die Ingenieure rechnen sich besonders gute Chancen aus, denn sie sind „klassische Felder für Aufsteiger“, sagt Müller. Das gilt sogar für eine Elite-Uni wie die RWTH Aachen: Bei knapp zwei Dritteln der dortigen Professoren hat kein Elternteil studiert.

Nach dem Mikrozensus besuchen bisher nicht einmal 14 Prozent der Migrantenkinder ein Gymnasium
– bei den Altersgenossen sind es 45 Prozent. Es überrascht daher kaum, dass nur rund acht Prozent der Migranten studieren. Diesen Anteil könnte man bei guter Förderung „sicher auf rund 30 Prozent steigern“, sagt Susanne Ihsen von der TU München, Autorin einer Studie zu Migranten in Ingenieurswissenschaften. Das käme vor allem diesem Zweig zugute, denn zumindest männliche Migranten wählen überproportional häufig ein technisches Fach.
Noch aber „kann von gleichen Bildungschancen oder gar Bildungserfolgen von Jugendlichen mit und ohne Migrationshintergrund nicht die Rede sein“, heißt es im Jahresgutachten des Sachverständigenrats deutscher Stiftungen für Migration.

Das hat diverse Gründe
: So besucht ein Viertel der Migrantenkinder keinen Kindergarten. Zudem fehlt es an Deutsch-Förderkursen. Zusätzlich leiden sie darunter, dass Kinder aus bildungsfernen Elternhäusern selbst bei gleichen Noten weit geringere Chancen haben, auf ein Gymnasium zu kommen.
Quelle: HANDELSBLATT

Was machen Ingenieure so?
Ethno Marketing Services & Agentur:

Wir sehen als Jobbörse Spirofrog.de gerade in diesen “ demographischen Nischen “ große berufliche Chancen für Bewerberinnen und Bewerber mit Migrationshintergrund, und vor allem aber auch Chancen für Arbeitgeber, wenn diese sich frühzeitig auch “ employer branding “ für diese Zielgruppen machen. Und sei dies “ zunächst “ ersteinmal nur als Kampagne auf Facebook.de zum testen.

Marketing – Chancen gibt es zur Genüge, nur nutzen muss man Sie! Und nicht wenige Mittelstands- Unternehmen in Deutschland haben ja auch in den “ angrenzenden Staaten “ schon Niederlassungen, Vertriebs- und Service Zentren und vieles weiteres.

Dh. hier kann aktiv auch damit geworben werden, dass die Arbeitgeber Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter später in “ Ihr Mutterland “ entsenden, als Leiter der Auslandsniederlassung etc.. Vorteil sind hier Sprach- und Kulturkenntnisse, weniger Verständigungsprobleme etc.

Worth a try – würden wir sagen! Sprechen Sie uns gerne an, wir arbeiten mit einigen Ethno Marketing Agenturen schon zusammen :-)

p.s. wir treffen uns später mit dem Mann, der vor 15 Jahren schon den ersten – Deutsch – Türkischen Radiosender gegründet hat!