Umwelt: Die grüne Welle-GE & Siemens setzen auf grünen Strom


Hallo liebe ” Spirofrogger “,

das Jahr neigt sich zu Ende, und wir haben vieles erreicht.

Dafür möchten wir Euch allen Danken, den ganzen Bewerbern, Karriere interessierten Absolventen, Praktikanten und vor allem den Firmen, die uns so zahlreich unterstützt haben :-)

DANKESCHÖN von Gesamten Spirofrog TEAM aus München, Karlsruhe, vom Bodensee und von unseren Partnern im In und Ausland!

Als kleines Goodie haben wir noch ein brandaktuelle Pressemeldung, die verdeutlicht, dass wir mit unserer ” Frog ” grünen Welle auf dem Richtigen WEG sind !

Thomas & das Spirofrog Jobs & Karriere Team

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GE und Siemens setzen auf grünen Strom

News – 18.12.08 15:41
GE und Siemens setzen auf grünen Strom
  • Die Wirtschaftskrise bleibt für die Solar- und Windindustrie nicht folgenlos. General Electric und Siemens bringen sich in Stellung, um mit ihrer Finanzkraft den Markt aufzurollen. Die Wirtschaftskrise machts möglich.DÜSSELDORF/MÜNCHEN.
  • Mit dem Einbruch der Börsen sind auch die Aktienkurse der Unternehmen aus der Solar- und Windenergiebranche unter Druck geraten.
  • Bei den Großkonzernen General Electric (GE) und Siemens weckt dies Begehrlichkeiten, können sie mit Zukäufen ihr Standbein in diesem schnell wachsenden Industriezweig stärken.
  • Denn ungeachtet der Finanzkrise und einer schleppenden Kreditvergabe für Wind- und Solarprojekte ist der Aufwärtstrend ungebrochen. Befeuert werden die Hoffnungen der vor allem im Tec-Dax notierten Firmen aus dem jungen Segment unter anderem durch die Wahl von Barack Obama zum neuen US-Präsidenten, der sich dem Ausbau der Erneuerbaren Energien verschrieben hat.
  • Für die Branche nimmt Deutschland eine Schlüsselrolle ein, wurden doch hier dank staatlicher Förderung eine Vielzahl von Unternehmen gegründet, die mehrere Hunderttausend Menschen beschäftigen.
  • Kein Wunder also, dass GE hier nach Akquisitionszielen Ausschau hält. Im Visier hat der US-Konzern dabei Gesellschaften mit Schwerpunkt auf neuen Technologien, etwa aus den Branchen Medizin, Luftfahrt und Energie.
  • Einige Unternehmen hätten nicht die Kraft, selbstständig bestehen zu bleiben, sagte Deutschland-Chef Georg Knoth mit Verweis auf die Finanzkrise. “Daraus ergeben sich Möglichkeiten für uns.” Zu den Zielen machte er allerdings keine Angaben.
  • Knoth machte aber keinen Hehl daraus, dass der Konzern Übernahmepläne vor allem in den Bereichen Solar- und Windenergie hegt.
  • In den vergangenen Jahren hat GE das Geschäft mit erneuerbaren Energien durch Akquisitionen erweitert.So erwarben die Amerikaner die Windkraftanlagen-Bauer Tacke und Enron Wind und wurden damit zu einem der führenden Spieler in diesem Markt. Im vergangenen Jahr war GE Wind nach Angaben der Marktforschungsfirma BTM Consult der weltweit zweitgrößte Hersteller von Windkraftanlagen; in Deutschland bekam die Konzerntochter aber wegen der Dominanz der heimischen Spieler Enercon, Nordex und Repower keinen Fuß auf den Boden.
  • Im Juni folgte dann die Übernahme der amerikanischen Solarfirma Prime Star, die auf Dünnschicht-Technologie spezialisiert ist.
  • Hintergrund des Kauf ist die weltweit wachsende Nachfrage nach Solarmodule, die nach Einschätzung von Experten durch die Finanzkrise im kommenden Jahr allerdings geschmälert werden dürfte.
  • Große Wachstumschancen bietet aus Sicht der Deutschen Bank der US-Markt, der sich bald zum größten Treiber für die Branche entwickeln dürfte.
  • Zuletzt gerieten die Aktien der Solarfirmen wegen der eingetrübten Erwartung für 2009 unter Druck.
    GE sieht nun einen günstigen Zeitpunkt für Übernahmen in dem Segment: “Der Markt war in den vergangenen Monaten sehr überhitzt”, sagte Rainer Bröring, zuständig für die Wind- und Solaraktivitäten von GE Deutschland.
  • Zu spüren bekam dies der Automobilzulieferer Bosch, der sich im Juni den Kauf des Solarzellen-Herstellers Ersol eine Mrd. Euro kosten ließ.
    Heute würde eine Übernahme deutliche weniger kosten.
  • So verloren etwa die Aktien von Solarworld und Solon innerhalb von zwei Monaten rund zwei Drittel ihres Wertes.
  • Auch der Rivale Siemens sieht laut Unternehmenskreisen die derzeit niedrigen Bewertungen als Chance für weitere Akquisitionen.Die Kriegskasse ist gut gefüllt.
  • Allerdings hatte Finanzchef Joe Kaeser angekündigt, dass es erst einmal keine ganz großen Übernahmen geben soll, da die Zukäufe der vergangenen Jahr
    e verdaut werden sollen.
    Im Geschäftsjahr 2007/2008 (30. September) legte der Umsatz mit erneuerbaren Energien um mehr als die Hälfte auf 2,1 Mrd. Euro zu.
  • Der Schwerpunkt der Aktivitäten liegt im Bereich Windkraft.Vor allem dank Großaufträgen für Windenergieanlagen legte der Auftragseingang auf 4,4 Mrd. Euro zu.
    Ins Windenergie-Geschäft war Siemens mit der Übernahme der dänischen Bonus Energy im Jahr 2004 eingestiegen.
  • Bei der Solarenergie ist der Konzern zurückhaltender: Seit dem Verkauf von Siemens Solar im Jahr 2001 entwickelt Siemens keine Solarzellen mehr.
    Allerdings ist der Konzern noch als Generalunternehmer für Photovoltaikanlagen aktiv.
  • Anders der GE-Konzern, der auf die Dünnschichttechnologie setzt, die zwar einen geringeren Wirkungsgrad als herkömmliche Solarzellen hat.Allerdings kommen Dünnschichtzellen mit weniger Silizium aus – ein Rohstoff, der knapp und damit teuer ist.
  • Nach den Worten von Bröring plant GE den Bau einer neuen Solarfabrik in Europa. “Wir wollen hier präsent sein.” Er ließ offen, wo das Werk gebaut werden soll.
  • General Electric betrachtet Umwelttechnologien, zu denen die erneuerbaren Energien zählen, als wichtiges Wachstumsfeld, das in diesem Jahr einen Umsatz von 17 Mrd. Dollar generieren soll.
  • Bis zum Ende der Dekade sollen die Erlöse auf 25 Mrd. Dollar wachsen, bekräftigte Vorstandschef Jeffrey Immelt.
  • Deutschland nimmt innerhalb des Konzerns eine Schlüsselstellung bei der Erschließung der erneuerbaren Energien ein, was sich auch an der in Garchingen angesiedelten Forschungszentrale widerspiegelt.
  • Den Standort wollten die US-Amerikaner schon einmal mit einer Übernahme stärken:
  • Vor einigen Jahren klopften die GE-Manager bei Solarworld an. Deren Gründer Frank Asbeck schlug das Angebot mit einem Volumen von rund 200 Mio. Euro aus. Solarworld ist heute 1,5 Mrd. Euro wert.Quelle: Handelsblatt.com sowie im Karriere Blog

Mit Sichehrheit hat dies auch Auswirkungen auf die Strompreise und den Strom, schön wäre es nur grünen Strom zu haben :-)

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