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LinkedIn mit super Zahlen
Die Online Job und Karriere bzw. Business Plattform LinkedIn ist im zwanzigsten Jahr des Internets auf dem Höhenflug laut kredit-vergleich24.com sowie weiterer Medien. Denn das erst vor kurzem an die Börse gegangene Business-Netzwerk erzielte so im Zeitraum April bis Juni einen um 120 Prozent gesteigerten Umsatz auf nunmehr 121,0 Millionen Dollar was ca . 85,9 Mio Euro entspricht. Dabei erzielte das Business Network einen Gewinn von 4,5 Millionen Dollar (3,2 Mio Euro). Grund hierfür waren vor allem neue Rekordwerte bei Mitgliedern, Besuchern und Seitenaufrufen. So wurde die 100 Mio. User Marke deutlich übertroffen und es sind nunmehr 115 Mio. User auf der Plattform LinkedIn.com online. Doch was macht LinkedIn zum “place to be” für Business people. Durch die Business Plattform LinkedIn knüpfen Geschäftsleute und Angestellte ihre neuen Kontakte und pflegen die alten. Aber auch der Karriere Aspekt wird auf LinkedIn nicht vernachlässigt, denn wer sich direkt bei einer Firma bewerben möchte, der kann dies neuerdings mit einem Art “apply” Knopf, mit dem er seinem Gegenüber mitteilen kann, dass er Interesse hat in deren Unternehmen zu arbeiten. Doch darüber haben nun einige schon berichtet.
Die Frage ist immer – was nutzt mir ein Netzwerk und wie nutze ich es? Denn nur wer ein Netzwerk auch nutzt, der hat daraus einen Nutzen.
Genauso verhält es sich mit dem “pflegen”, denn jedes Netzwerk muss gepflegt werden.Und man kann nicht alles pflegen, oder? Ich will Euch mal meine Online Netzwerk Historie aufzeigen. Ich nutzte während der letzten zehn Jahre folgende Netzwerke:
- StudiVZ ( das war noch zu Studienzeit und kurz danach) – nutze ich nicht mehr
- Wer-kennt-Wen (ganz wenig, nur aus Interesse) – nutze ich nicht mehr
- Lokalisten.de (ganz wenig, nur aus Interesse, weil es sehr stark in Bayern war)- nutze ich nicht mehr
- Xing ehemals OpenBC ( hier war ich unter den ersten zehn Usern in München) – nutze ich nicht mehr
- und dann natürlich seit 2007 Facebook.com, welches mein absolutes Favorite ist! – Wir lieben Marktführer!
- Twitter.com – top für kurze News
- LinkedIn - eher gemächlich, da es zu zeitaufwändig ist. Meist für international Business
Doch wie eine Karavane, die weiterzieht, so ist es auch mit den sog. Social Networks, denn jedes Netzwerk hat seine Zeit. Und wenn die Zeit mal vorbei ist, dann ist Sie vorbei.
Und so sieht es aktuell mit XING und deren Probleme aus. Aber auch der VZ Gruppe (Holtzbrinck) und den Lokalisten (ProSiebenSat1) sowie Wer-kennt-Wen (RTL) geht es nicht viel besser, seitdem Facebook.com den Deutschen Markt aufrollt. Und eines ist sicher, Facebook bleibt erstmal, bis es was Besseres gibt. Aber Google + wird wohl noch ne Weile dauern!
Xing weiss nicht wohin mit dem Geld!
Wir wir gerade via Gründerszene.de erfahren haben hat das sog. Business Netzwerk XING keinen Plan oder so starke Aktionäre, die auf eine Sonderausschüttung drängen, damit Sie Ihre Kohle zurückbekommen. Allen voran wird es wohl Burda sein, die nun auf der nächsten HV = Hauptversammlung sich locker mal 20 Mio. Euro an die XING Aktionäre verteilen lassen wollen.
Klar, es wird anders begründet laut aktiencheck.de:
Die Sonderausschüttung unterstreicht die finanzielle Stärke von XING. Mit unserem erfolgreichen Geschäftsmodell und den verbleibenden liquiden Mitteln von rund 40 Mio. Euro sind wir hervorragend aufgestellt für die künftige Fortsetzung unserer Wachstumsstrategie. Deren Erfolg hat sich bereits im vergangenen Jahr in unserem starken Ergebnis niedergeschlagen”, erklärte CEO Stefan Groß-Selbeck.
Für die Sonderausschüttung ist eine Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln und eine anschließende Kapitalherabsetzung erforderlich, um die so frei werdenden Mittel an die Aktionäre auszahlen zu können. Gemäß den aktienrechtlichen Bestimmungen darf die Sonderausschüttung frühestens nach Ablauf von sechs Monaten ab Bekanntmachung der Eintragung der Beschlussfassungen im Handelsregister vorgenommen werden.
bzw.
XING Vorstand und Aufsichtsrat schlagen Hauptversammlung Sonderausschüttung aus Kapitalrücklagen vor
Nachdem XING ja auch in den Markt der Jobbörsen eingestiegen ist im Jahre 2008 haben wir uns daraus verabschiedet, was ja eine gute Idee war, denn heute gehen immer mehr Leute aus XING heraus aus den verschiedensten Gründen und treffenm sich dann auf facebook – so wie wir.

(Thomas Schulze von der Jobbörse Spirofrog.de)
Und die Gründe sind vielfältig, denn dass Xing Probleme hat, das schrieben wir hier schon?
Und wie bewerten wir das Vorgehen von XING?
Wir sehen das etwas anders, denn Mr. Burda ist doch eher ein Mann, der gerne seine Beteiligungen sukzessive erhöht, sobald er die Sperrminorität hat. Und die hat er mit aktuell 25,10% der XING Aktien via Burda Digital. Dh. sollte XING, die XING AG nun wirklich 20 Millionen Euro dieses Jahr ausschütten so hat Herr Burda bzw. die Burda Digital schonmal locker Cash 5 Mio. mehr in der Tasche bzw. als “Dividende” erhalten. Auf einen Kaufpreis von 48 Mio. € Euro (welche Sie für den Einstieg in die XING AG zahlten) gerechnet eine stolze Rendite. Wenn man zusätzlich bedenkt, dass sein Aktienpaket nun aber ca. 56 Mio. € wert ist dank Kursteigerung, dann ist das unter dem Strich ein Gewinn von 13 Mio. €.
Bricht man dies ohne auf steuerliche Belange Rücksicht zu nehmen herunter, dann hat Burda mit seinem Invest von 48 Mio € bei aktueller Bewertung schon eine Rendite von 27 % erwirtschaftet. WOW.
Im Übrigen ist die XING AG bei der Burda Medien Gruppe aktuell ca. die mittlerweile 42. Beteiligung an einem Online-Unternehmen. Zu den anderen Beteiligungen von Burda gehören partner.de, zooplus AG, die Holidaycheck AG und viele weitere. Bei der Zooplus AG hält Burda aktuell z.B. 50,04% der Aktien.
Dh. hier kann man genau sehen, welche Strategie Burda verfolgt. Die Strategie des Medienhauses Burda ist damit ähnlich wie auch die www.vision-media.de, die ja auch einige Internet Beteiligungen hält wie maedchen.de, jolie.de und starflash.de und weitere. Nur im Bereich SEM, Agenturen und SEO sind (Burda) Sie noch nicht so stark aufgestellt, aber das wird sicher noch kommen – da sind wir sicher.
Dennoch – bei XING wundert uns, dass Sie das Geld nicht für weitere Expansionen und Produkte ausgegeben, den nur so könnte man sich gegenüber dem weltweiten Platzhirsch facebook und LinkedIn behaupten.




