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Ethno Marketing Mix auch für Jobs!
Wenn man die aktuelle Bild liest, dann stellt man ganz leicht fest, dass Ethno Marketing ein wichtiges Thema werden kann bzw. heute schon ist. Denn laut Bild fehlen in Deutschland ca. 2. Mio. Facharbeiter. Was heute schon verschiedene vor allem Konsumgüter -Hersteller machen, das machen aktuell nun auch in Kürze die Anbieter von Jobs, also die Arbeitgeber: Ethnomarketing, wie auch hier beschrieben.
Wir zitieren die Bild -Zeitung:
Der Fachkräftemangel wird in den kommenden Jahren noch schlimmer, deshalb fordert der Chef der Bundesagentur für Arbeit (BA), Frank-Jürgen Weise, die Aufnahme von zwei Millionen qualifizierten Zuwanderern.
Arbeitsmarkt. „Ohne gezielte Zuwanderung wird es nicht gehen”, sagte Weise der „WELT”. In einigen Branchen, Berufen und Regionen gebe es schon jetzt einen erhöhten Fachkräftebedarf.
Bis 2025 werde eine Lücke von sechs bis sieben Millionen Fachkräften entstehen. „Diese Lücke können wir über das Mobilisieren von Arbeitskräften bei uns im Lande vielleicht zur Hälfte füllen”, sagte er.
Zudem würden die Firmen „im schlimmsten Fall verlagern, also dahin gehen, wo Fachkräfte sind, und sie werden rationalisieren, um auf weniger Fachkräfte angewiesen zu sein”.
Wow, ein Lücke von sechs bis sieben Millionen Fachkräften, diese muss erst noch geschlossen werden und wenn man bedenkt, dass die Bevölkerung immer mehr schrumpft und es weniger Kinder gibt, dann kann man sich vorstellen, dass diese Versorgungs- Lücke immer größer wird. Wie dem auch sei, die rekrutierenden Unternehmen müssen dagegen etwas tun, damit Sie nicht auf dem Hosenboden der Tatsachen landen. Und Ethno Marketing kann eine der Säulen im marketing mix der Personalabteilung sein, denn eine gut ausgebildete evtl. auch intern ausgebildete Fachkraft mit schlechteren Deutsch-Kenntnissen kann genauso eine Hilfe sein, wie ein Deutscher oder eine Deutsche Arbeitskraft, oder nicht? Doch wie kann man seinen marketing mix am besten einstellen, damit er auch für ethnisch anderen zutreffend ist.
Wir schauen mal auf dem marketing mix von McDonald´s, denn diese haben erst vor Kurzem eine längere Kampagne zur Rekrutierung von Mitarbeitern gestartet, in der Sie einzelne Mitarbeiter aus den Restaurants vorgestelllt haben. Diese Mitarbeiter sind zumeist nicht nur Deutsche, sondern Araber, Türken, Russen, Armenier, Slowen oder Albaner, die jedoch seit Jahren in Deutschland leben. Doch wie spricht man die an, bzw. wie macht man den Bewerbern aus anderen Nationen klar, dass man Mitarbeitermässig auf diese setzt?
Das ist ganz einfach, in dem Sie soviel wie möglich Mitarbeiter aus Ihren Reihen in die Vorstandsetagen befördern. Denn das spricht sich schneller rum, wie Sie denken. Ein Mitarbeiter, der aus Indien via Naukri.com oder Monster.com einen Job bei Ihnen finden sollt, den sprechen Sie am besten damit an, dass Sie ein “indisches testimonial” verwenden. Also eine Figur, einen Menschen, der aus dem gleichen Umfeld kommt und der bei Ihnen verantwortliche Tätigkeiten in Ihrem Unternehmen hat.
Sie haben doch sicher einen Inder, der bei Ihnen größere Projekte in der IT macht, oder auch einen Pakistani, der aber schon seit fünf Jahren in der IT seine Erfolge erzielt hat. Das wäre das perfekte “Foto” für Ihre Stellenanzeige, die Sie aufgeben. bzw. schalten wollen als Stelleninserat wie auf stelleninserate.info. Wenn Sie niemand vergleichbares finden, dann muss es ja nicht ein Inder sein, sondern auch ein Türke, Spanier oder ähnliches. Gerne natürlich auch Frauen, denn das kommt vor allem in der IT Branche gut an!
Wenn Sie damit Ihre HR-Employer Branding, Personal und Anzeigen Kampagne starten dann kommen Sie sicher einfacher an Mitarbeiter per Ethno Marketing. Denn gerade in diesen Kulturkreisen spricht sich dies herum!
Einen Job zum Dessert
In vielen Berufen, vor allem in den Berufen mit Außenwirkung (Sales, Marketing, Event Management) ist es üblich, dass man sich vor einem Bewerbungsgespräch unter vier Augen kennenlernt. Dh. man trifft sich mit dem potentiellen Vorgesetzten z.B. dem Vertriebsleiter, dem Marketingleiter – der für alle Sales Jobs verantwortlich ist – auf:
- einen Kaffee
- ein Dessert, einen Kuchen
- oder sogar zu einem Business Lunch oder Business Dinner

Doch was sind die Gründe für solch eine Art von Bewerbungstreffen in der Gastronomie? Die Gründe sind vielfältig, zum einen will der oder die Vorgesetzte sehen, welche Manieren, bzw. welche Tischmanieren der oder die Bewerberin hat. Zum anderen will man sehen, wie freundlich, zuvorkommend und mit Anstand sich der Bewerber (m/w) mit dem Personal, anderen Gästen oder auch der Toilettenfrau umgeht. Flirtet er viel, ist er höflich und charmant und vor allem kann man Ihn auf Kunden loslassen. Denn wenn ein Bewerber zu aggresiv ist und mit allen im Umkreis flirtet, dann ist das auch nicht gut für das Geschäft. Denn es könnte ja dem Gegenüber peinlich sein, weil er nie eine Lady oder einen Herrn abbekommt.
Ein weiterer Grund warum man Bewerbungsgespräche für Sales Jobs gerne in Hotels, Kaffees oder Bistro´s abhält ist folgender. Vielfach hat der Sales- und Vertriebschef ja vor, dass er seine Mannschaft mit einem oder einer neuen Kollegin aufmischt und verjüngt. Und das will er erst verkünden, wenn es denn soweit ist. Also trifft man sich besser anonym in einem Hotel bevor man den ersten offiziellen Termin mit der HR- und Personalabteilung abhält. Denn gerade im Vertrieb (siehe auch Wikipedia) ist es so, dass die Entscheidung der Einstellung nur und zwar fast ausschliesslich über die Fachabteilung läuft, denn wenn ein Vertriebsmann oder eine Vertriebsfrau nicht performt, dann kann man Sie lockerer kündigen – als dies in anderen Abteilungen der Fall ist.




