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Das Weihnachtsgeld ist da!
Die Rente ist sicher und das Weihnachtsgeld wohl auch, wie der TV Sender und seine Online Seite auf N-TV.de vom 21.Oktober 2011 berichtet. Denn laut N-TV ist folgendes seit Neustem gerichtlich bestätigt:
Weihnachtsgeld für Mitarbeiter- Arbeitgeber muss weiter zahlen
Arbeitgeber dürfen nicht einfach Weihnachtsgeld streichen, wenn sie dies zuvor jahrelang vorbehaltlos gezahlt haben. Dies entscheidet das Landesarbeitsgericht in Mainz. Das Gericht gibt damit einem Arbeitnehmer recht.
Doch was ist Weihnachtsgeld und wem steht dieses Geld zu? Hensche der bekannte, deutsche Arbeitsrechtler beschreibt es so:
Was versteht man unter einem Weihnachtsgeld?
Ein Weihnachtsgeld ist eine zusätzlich zum regulären Lohn bzw. Gehalt gewährte Gratifikation aus Anlass des Weihnachtsfestes, die dementsprechend in der Regel im November, manchmal aber auch teils im November und teils im Dezember fällig wird.
Das Weihnachtsgeld ist beitragspflichtiges Arbeitsentgelt im Sinne der gesetzlichen Vorschriften über die Sozialversicherung. Es ist allerdings nicht allein dem Monat der Fälligkeit bzw. Auszahlung zuzurechnen, sondern als sog. Einmalzahlung dem gesamten Jahr bzw. auch den vorherigen Monaten, falls das reguläre Gehalt zusammen mit dem Weihnachtsgeld die monatlichen Beitragsbemessungsgrenzen in den Sozialversicherungszweigen übersteigt.
(Quelle Hensche.de)
Doch ist folgendes zu beachten, wer z.B. als junger Absolvent zum 1. Juli 2011 in das Unternehmen eingestiegen ist, der hat wohl eher nur Anspruch auf ein halbes Weihnachtsgeld, dh. in den meisten Fällen dann nur ein halbes Monatsgehalt und nicht ein ganzes Gehalt, wie die Kolleginnen und Kollegen.
Tja, das ist zwar schade, aber macht ja nichts, denn wer einen Girokonto-Vergleich am Ende des Jahres macht mit seinen Kollegen, der wird feststellen, dass er/sie evtl. doch mehr Geld auf dem Konto hat, wie die Kolleginnen und Kollegen. Vor allem, wenn Sie als Nachwuchsführungskraft eingestiegen sind, und die anderen nur auf einer normalen Position. Wenn man das mal so ausdrücken mag.
Auf alle Fälle haben einige junge Menschen, wenn Sie denn ein Studium hinter sich haben, öfters mal mehr Gehalt und auch Geld, als Ihre Kolleginnen und Kollegen, die als Facharbeiter und Fachkraft seit 10 Jahren arbeiten. Hier kann ein wenig Demut nicht schaden, dass kann ich Euch nur raten! Oder einfach mal die Klappe halten über das Gehalt, es muss ja nicht jeder wissen wieviel Geld Du auf dem Konto hast.
Xing weiss nicht wohin mit dem Geld!
Wir wir gerade via Gründerszene.de erfahren haben hat das sog. Business Netzwerk XING keinen Plan oder so starke Aktionäre, die auf eine Sonderausschüttung drängen, damit Sie Ihre Kohle zurückbekommen. Allen voran wird es wohl Burda sein, die nun auf der nächsten HV = Hauptversammlung sich locker mal 20 Mio. Euro an die XING Aktionäre verteilen lassen wollen.
Klar, es wird anders begründet laut aktiencheck.de:
Die Sonderausschüttung unterstreicht die finanzielle Stärke von XING. Mit unserem erfolgreichen Geschäftsmodell und den verbleibenden liquiden Mitteln von rund 40 Mio. Euro sind wir hervorragend aufgestellt für die künftige Fortsetzung unserer Wachstumsstrategie. Deren Erfolg hat sich bereits im vergangenen Jahr in unserem starken Ergebnis niedergeschlagen”, erklärte CEO Stefan Groß-Selbeck.
Für die Sonderausschüttung ist eine Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln und eine anschließende Kapitalherabsetzung erforderlich, um die so frei werdenden Mittel an die Aktionäre auszahlen zu können. Gemäß den aktienrechtlichen Bestimmungen darf die Sonderausschüttung frühestens nach Ablauf von sechs Monaten ab Bekanntmachung der Eintragung der Beschlussfassungen im Handelsregister vorgenommen werden.
bzw.
XING Vorstand und Aufsichtsrat schlagen Hauptversammlung Sonderausschüttung aus Kapitalrücklagen vor
Nachdem XING ja auch in den Markt der Jobbörsen eingestiegen ist im Jahre 2008 haben wir uns daraus verabschiedet, was ja eine gute Idee war, denn heute gehen immer mehr Leute aus XING heraus aus den verschiedensten Gründen und treffenm sich dann auf facebook – so wie wir.

(Thomas Schulze von der Jobbörse Spirofrog.de)
Und die Gründe sind vielfältig, denn dass Xing Probleme hat, das schrieben wir hier schon?
Und wie bewerten wir das Vorgehen von XING?
Wir sehen das etwas anders, denn Mr. Burda ist doch eher ein Mann, der gerne seine Beteiligungen sukzessive erhöht, sobald er die Sperrminorität hat. Und die hat er mit aktuell 25,10% der XING Aktien via Burda Digital. Dh. sollte XING, die XING AG nun wirklich 20 Millionen Euro dieses Jahr ausschütten so hat Herr Burda bzw. die Burda Digital schonmal locker Cash 5 Mio. mehr in der Tasche bzw. als “Dividende” erhalten. Auf einen Kaufpreis von 48 Mio. € Euro (welche Sie für den Einstieg in die XING AG zahlten) gerechnet eine stolze Rendite. Wenn man zusätzlich bedenkt, dass sein Aktienpaket nun aber ca. 56 Mio. € wert ist dank Kursteigerung, dann ist das unter dem Strich ein Gewinn von 13 Mio. €.
Bricht man dies ohne auf steuerliche Belange Rücksicht zu nehmen herunter, dann hat Burda mit seinem Invest von 48 Mio € bei aktueller Bewertung schon eine Rendite von 27 % erwirtschaftet. WOW.
Im Übrigen ist die XING AG bei der Burda Medien Gruppe aktuell ca. die mittlerweile 42. Beteiligung an einem Online-Unternehmen. Zu den anderen Beteiligungen von Burda gehören partner.de, zooplus AG, die Holidaycheck AG und viele weitere. Bei der Zooplus AG hält Burda aktuell z.B. 50,04% der Aktien.
Dh. hier kann man genau sehen, welche Strategie Burda verfolgt. Die Strategie des Medienhauses Burda ist damit ähnlich wie auch die www.vision-media.de, die ja auch einige Internet Beteiligungen hält wie maedchen.de, jolie.de und starflash.de und weitere. Nur im Bereich SEM, Agenturen und SEO sind (Burda) Sie noch nicht so stark aufgestellt, aber das wird sicher noch kommen – da sind wir sicher.
Dennoch – bei XING wundert uns, dass Sie das Geld nicht für weitere Expansionen und Produkte ausgegeben, den nur so könnte man sich gegenüber dem weltweiten Platzhirsch facebook und LinkedIn behaupten.




