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Stellengesuche für Frauen

Die Frau ist ein Wesen, welches Männer wohl nicht, nie oder selten verstehen werden, außer man hat die Chance wie Jopi Heesters 107 Jahre alt zu werden. :-) Vielleicht klappt es ja dann. Aber das gehört hier nicht hin, denn wir sind ja schliesslich eine Karriere Plattform.

Doch was haben Frauen noch? Sie haben eine andere, eigene Art Ihren Arbeitgeber bei Ihrer Stellen Suche auszuwählen. Und genau darauf ging heute das Manager Magazin ein, die Top Arbeitgeber für Frauen. Denn laut MM und der Helmut-Schmidt-Universität sind folgende Arbeitgeber die Top Shots für Frauen:

Arbeitgeber für Frauen

* Accenture
* Allianz
* BMW
* Commerzbank
* Fraport
* HypoVereinsbank
* PricewaterhouseCoopers
* Bosch
* Roche Diagnostics
* RWE

Arbeitgeber für Frauen im Mittelstand

Bei den Mittelständlern sind es folgende Unternehmen, die bei der Stellengesuche bzw. Stellensuche von Frauen beliebt sind:

* ConSol Software
* Engel
* Freescale Halbleiter
* Fujitsu Semiconductor
* Vaude Sport

Was auffällt, dass sehr wenige DAX Konzerne mit dabei sind und vor allem selbst ernannte Employer Brands wie eine Telekom, eine Bayer, eine BASF und Otto hier gar nicht genannt und erwähnt werden. Dh. hier muss man noch etwas an seiner Außen- und Innenwirkung feilen, wenn man das mal so sagen will. Denn Frauen bieten ähnlich wie Migranten ein noch ungehobenes Potential für Ihre Bewerbersuche. Testen Sie sich als Arbeitgeber doch mal selbst:

  • Wieviel Frauen sind bei Ihnen im Vorstand und Aufsichsrat
  • Wieviel Frauen sind in der Leitungsebene
  • Wieviel Frauen sind insgesamt bei Ihnen beschäftigt?

Und dann ist auch klar, warum das MM zu solch einem statement kommt.

Managerinnen stoßen in Deutschland an gläserne Decke

Diese Einstellung kann entscheidend sein für ambitionierte Frauen, da in Deutschland Topkarrieren vornehmlich männlich sind. In vielen Firmen stoßen Managerinnen an eine gläserne Decke: Von den zehn größten deutschen Unternehmen haben nur zwei überhaupt weibliche Vorstandsmitglieder. In den USA findet sich bei 87 Prozent der Topkonzerne mindestens eine Frau unter den Top-Executives, bei den Europäern insgesamt sind es 44 Prozent, bei den Asiaten 23 Prozent.

“Es wird Potenzial verschenkt. Zu viele gute Frauen bleiben in Deutschland auf der Strecke oder verschwenden Zeit und Energie in Stellungskämpfen”, sagt Désirée Ladwig. Die Professorin ist eine der Autorinnen der Studie. Um dies zu verhindern, sei für Frauen die Wahl des richtigen Arbeitgebers wesentlich wichtiger als für Männer.

Also starten Sie am besten noch heute hier was für Ihr Arbeitgeber Image zu tun, mit speziellen Karriere Events nur für Frauen, mit einem Tag der offenen Tür nur für Frauen etc..

Oder bauen Sie einfach eine Kinderkrippe. Alles Dinge, die helfen können, und die mit kleinem Arbeitgeberbudget umsetzbar sind. Denn das sind nicht nur die Jobs, sondern Sie als Arbeitgeber für Frauen spannend.

Oder Sie befördern einfach  mal ein Jahr lang mehr Frauen als Männer. Auch das kann helfen :-)

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Miss Karriere 2010 – die Kandidatin aus Wien

Hallo Spirofrogger,

unsere Aktion zur Miss Karriere 2010 hat sich sogar in das benachbarte Österreich herumgesprochen, und hier haben wir schon die erste Kandidatin aus Austria Frau Magister Astrid Zölfel aus Wien.

Foto_Zoelfel_Astrid

Liebes spirofrog-Team,

Was macht eine Karriere aus und wie speziell sind Frauenkarrieren?

Sicher ist der Begriff “Karriere” ein sehr dehnbarer, zumal jeder für sich selbst festlegt, ob er Karriere gemacht hat oder nicht. Ich würde mich selbst nicht als Karriere-Frau bezeichnen und dennoch kann ich auf eine schnelle zurückblicken.

Mit 29 Jahren hatte ich die Spitze der Marketingleiter bei ARCOTEL Hotels erklommen … und das nach knapp 1 Jahr. Als Marketingleitung wuchs mein Team dann rasch auf 19 Mitarbeiter an und wir “gründeten” eine eigene, interne Werbeagentur.

Ich bin sehr stolz auf diese Erfahrung, zumal diese Position bei ARCOTEL mit starken Gegenwind besetzt war – die Hotelbranche ist nun einmal eine Männer-Branche und ich hatte sehr viele starke, männliche Charaktere gegenüber, die von meinen Marketingstrategien überzeugt werden mussten.

Jetzt bin ich allerdings Spezialistin einer neuen Ära mit neuen
Karriere-Zielen :-)

That’s me :-)

Lieben Gruß aus Wien,
Astrid Zölfel

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