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Jobbörse von Firmen/Arbeitgebern

Jede noch so kleine Firma hat ja in der Regel einen eigenen Stellenmarkt, eine eigene Jobbörse, die Sie nutzen um Ihre Stellenanzeigen und Stellenangebote zu schalten. ( Eine Übersicht der 30 besten Karriere Seiten in Deutschland liefert Silicon.de ) bei der im Übrigen Bertelsmann als Sieger hervorgeht – Glückwunsch von Spirofrog.de

Doch macht das wirklich Sinn eine eigene Jobbörse zu betreiben?

Auf der einen Seite Ja, wie wir schon in unserem Beitrag zum Social Media Effekt geschrieben hatten. Denn dieser Content liefert die Basis der Inhalte, die weiterverbreitet werden müssen. Mit internen Partnern ( Mitarbeiter ) und Externen Partnern. >> Message: Was für ein Arbeitgeber bin ich und welche Jobs biete ich an!

Auf der anderen Seite Nein ( bzw. auch ), denn man braucht mit Sicherheit noch mehr Unterstützung im ( Social Media ) Recruiting als nur die Karriere Website.

Und es muss ja nicht gleich eine 70 Mio Datenbank wie LinkedIn sein. ( Siehe Link ), denn eine Suche in Datenbanken macht nur für Top Positionen Sinn, wenn man die internen Prozesskosten rechnet.

Personalmarketing und Recruiting kann und wird auch in Zukunft immer mit Partnern funktionieren.
Also Agenturen, Jobbörsen, Zeitung etc. denn bei 200 Millionen Domains weltweit wird man Ihre Karrriere Website nicht von Alleine finden, oder?

Domains_Weltweit
( Quelle siehe pingdom )

Also nutzen Sie Partner, nutzen Sie Verlinkungen, Blogs und natürlich Jobbörsen, damit Ihre Jobs, Ihre Stellen und vor allem Ihr Unternehmen bekannt wird in der Richtigen Zielgruppe. Jobbörsen haben den großen Vorteil, dass Sie Angebote bündeln von verschiedenen Kunden. Dh. Sie bieten Jobs & Stellenangebote von mehreren Unternehmen ( gleichzeitig ) an, das macht es für die Bewerber interessanter :-)

Ist Ihr Unternehmen bei Bewerbern bekannt?

Eher nicht! – Seien Sie mal kritisch zu sich selbst, kennt man Sie wirklich?

Und da ist es egal ob Sie Daimler, Bosch, Holtzbrinck, RWE, e.On, ENBW, Bertelsmann, SMA Solar, KPMG, Axel Springer, Datev, PWC, Accenture oder wie auch immer heissen.

Gehen Sie mal davon aus, man ” kennt Sie nicht “. Denn meist ist es auch so – Fragen Sie mal zehn Studenten, welche Firmen Sie kennen, wo Sie arbeiten wollen – Ihr Unternehmen ist mit 80 % -iger Sicherheit nicht dabei.

Das geb ich Ihnen schriftlich! Alleine schon, wenn man die aktuelle Trendence Studie anschaut, weiss man das es nicht so ist, denn Google sagen da die Absolventen ( teilweise auch ) nur, weil Sie andere Unternehmen gar nicht kennen. Denn viele Stellen bietet Google Deutschland auch nicht an, auch wenn weltweit ca. 20.000 Mitarbeiter für Google arbeiten. – Da arbeiten bei der Stadt Berlin ( BVG plus Entsorgung etc. ) mehr Leute :-)

Das war in den Neunzigern genauso, da ware es Adidas, Nokia, Puma und Co. – meist bekannte Brand Names, mit denen mal tagtäglich Kontakt hat!

Aus Erfahrung kann ich sagen, dass geht immer ähnlich aus, wie das Aktiendepot der Deutschen ( hier ) , da sind und waren auch im ” die Gleichen ” verdächtigen genannt. Telekom, Nokia, Allianz und Siemens.

Und jetzt stellen Sie mal ein paar Fragen zu den Unternehmen, z.B. nach Mitarbeiterzahlen, Aktienkurs, Geschäftsfelder, da sieht es dann schnell ” mau ” aus :-(

Oder wissen Bewerber wieviel Umsatz pro Mitarbeiter Ihr Unternehmen macht?

Bei Apple sind es pro Mitarbeiter fast 1,3 Mio. Dollar per annum und bei Microsoft sind es 628 000 Dollar pro Jahr. Wie ist z.B. Ihre Quote? Nutzen Sie doch solche Zahlen um Bewerbern ein Gefühl ihres Geschäfts zu geben!

Oder Sie stellen Menschen, Mitarbeiter vor bzw. Innovationen, die gerade in Ihrer Firma entwickelt werden.

Und dann reden Sie darüber. >>> Communication is Key <<<

Also sorgen Sie dafür, dass man über Sie spricht - Wir können helfen!

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Springer macht Kasse mit Stepstone!

Wie wir gerade per Pressemeldung erfahren macht die börsennotierte Axel Springer AG einen
” wohl nicht strategischen ” Bereich von Stepstone zu Geld.

News – 29.03.10 22:22

Springer verkauft Stepstone-Bereich für 110 Millionen Euro an Finanzinvestor

BERLIN (dpa-AFX) – Der Medienkonzern Axel Springer hat einen Teil seiner norwegischen Tochter Stepstone für 110 Millionen Euro verkauft. Der Finanzinvestor HgCapital übernehme den Geschäftsbereich ‘Solutions’, einem Anbieter von Talent Management Software-Lösungen, teilte Springer am Montag in Berlin mit.

Der Kaufpreis entspricht etwas mehr als dem Doppelten der 2009 durch
den Bereich erzielten Umsätze.
Die Online-Jobbörse Stepstone behalten die Deutschen.

Der Verkauf steht noch unter dem Vorbehalt der kartellrechtlichen Freigaben.

/he – Quelle: dpa-AFX

“Stepstone Solutions:

Die StepStone Solutions GmbH stellt Unternehmen softwarebasierte Lösungen und innovative Technologien für eine effektive Personalarbeit zur Verfügung. Zu den mehr als 1.700 Kunden, die weltweit auf die Software-Lösungen von StepStone vertrauen, gehören unter anderem Aral, BMW, Deloitte, die Europäische Zentralbank, Lufthansa, McDonald’s, Merck, Recaro Aircraft Seatings und Volkswagen. StepStone ist der einzige europäische Anbieter, der im letzten Gartner Report (Magic Quadrant for E-Recruitment Software, 2006) als ‚leader’ bewertet wurde. ” Quelle Crosswater

Interessant ist die Tatsache, dass Axel Springer die Jobbörse Stepstone erst vor kurzem komplett übernommen hatte, und man selbst im Hause AS auf die Talent Management Suite von Stepstone Solutions setzt :-)

Außerdem ist davon auszugehen, dass Kunden die auf diese Talent Lösung gesetzt haben, so schnell da nicht mehr wechseln können, denn hier zieht das Thema ” Software / SAP ” Systeme – Wer einmal dabei ist, der kommt so schnell davon nicht mehr los.

Mehr über Stepstone wie immer bei Crosswater dem Jobbörsen Guide
Wir beobachten die weitere Entwicklung auf alle Fälle für Euch :-)

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