Artikel-Schlagworte: „Auto“

Der Automarkt zieht an – gut für Jobs

Das Sinnbild der Deutschen strahlt seit dieser Woche wieder in vollem Glanze, als die Marktforscher und Autohaus24 feststellten, dass der Autobauer Volkswagen = VW in diesem Jahr noch zum größten Automobilhersteller der Welt aufsteigt. Dieses Ziel war im Hause Volkswagen an sich erst zum Jahre 2018 angepeilt worden, wie wir aus direkter Quelle wissen.

Doch warum ist das so, und warum boomen die Deutschen Autobauer aktuell fast in jeder Region in denen Sie Autos verkaufen?

Ganz einfach, Sie sind gut aufgestellt, haben schon vor Jahren die Kosten reduziert und haben eine tolle, energetisch sinnvolle Modell- und Produktpalette. Außerdem gewinnen Sie aktuell in Regionen wir Indien, China und auch Südamerika Marktanteile hinzu, obwohl Sie eine recht teure Modellpalette haben im Vergleich zu den US- Herstellern sowie den Japanern. Stichwort ist hier “Quality- made in Germany” denn für jeden Chinesen zählt ein Deutsches Auto immer noch als der Luxusbegriff schlechthin. Vor allem weil in Indien und China wir ein sehr, sehr hohes Ansehen geniessen – Image-mässig. Alles Punkte, die beim Auto kaufen von entscheidender Bedeutung sind. Und das verhilft natürlich dem Arbeitsmarkt im Automotive Sektor zu neuen Höhenflügen, denn er viele Autos verkauft, der benötigt auch jede Menge Mitarbeiter, die diese Autos entwerfen, designen, bauen und vertreiben. Denn ohne Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geht dies leider nicht. :-(
Klar bedeutet dies auch Kosten, aber dafür können Umsatz und Gewinn der Autobauer gesteigert werden. Eine Tatsache, die dann den Autoherstellern wie Audi, VW, Porsche und auch BMW und Mercedes und deren Aktionären sicher gut gefällt. Oder nicht? Aber auch die Zulieferer haben davon etwas, denn wer ein Auto baut, der benötigt a8uch von Delphi, Bosch, Brose, Continental, Valeo und Dräxlmaier dementsprechende Automotive parts also Komponenten wie Sitze, Lenkräder, Reifen oder auch Bremssysteme, die dann von den neuen Mitarbeitern entwickelt werden müssen. Und diese Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen über Jobbörsen, wie Spirofrog.de und Co. eingestellt werden oder auch über direkten Kontakt über Jobmessen und Recruiting Tagen.

Share

CarSharing statt teurem Firmenwagen

CarSharing statt teurem Firmenwagen

Nicht nur unser Vizekanzler Philipp Rösler mag es groß und standesgemäß durch Deutschland zu fahren. Ähnlich luxuriös wie mit seinem VW Phaeton fahren viele deutsche Firmenbosse und höhere Angestellte durch die Bundesrepublik.

Statussymbol oder Arbeitsplatz

Bisher galt das Motto: Du bist, was du fährst. Die Größe des Wagens verriet bislang viel über die Stellung im eigenen Unternehmen. So fährt die typische Führungsetage eines mittelständischen oder großen Unternehmens meist ein deutsches Auto der gehobenen Klasse wie etwa einen 5er BMW oder eine Mercedes E Klasse.

Dabei gilt es zwischen dem Dienstwagen als Statussymbol und den Firmenwagen, die als Arbeitsplatz dienen, zu unterscheiden. Kundendienstler und Servicemitarbeiter im Außendienst sind auf ihren Dienstwagen angewiesen und bevorzugen laut einer Studie der Unternehmensberatung Interconsult keine Limousinen, sondern Kombis. Diese werden im oberen Management meist lächelnd verpönt.

So in etwa sah die bisherige „Firmenwagenpolitik“ in Deutschland aus. Doch inzwischen ist Bewegung in die starre, und über Jahre geleaste, Dienstwagenflotte vieler Unternehmen gekommen. Der neue Trend heißt CarSharing.

Alternative CarSharing

Anfangs eher als Service für Privatpersonen gedacht, ist das so genannte CarSharing nun auch für immer mehr Unternehmen eine attraktive Alternative geworden.
CarSharing beschreibt die organisierte, gemeinschaftliche Nutzung mehrerer Fahrzeuge zu einem im Vergleich zum klassischen Leasing günstigen Preis. Preisgünstig ist das AutoTeilen, weil sich die Fixkosten für Steuern, Kfz Versicherung, Wartung und Reparatur auf alle Nutzer verteilen und nicht von nur einer Person oder einem Unternehmen getragen werden müssen.

Der weltweiten Wirtschaftskrise trotzend ist laut Willi Loose, Geschäftsführer des Bundesverbands CarSharing, im Wortschatz der Branche für den Begriff Krise kein Platz.

Dabei nutzen vor allem immer mehr Unternehmen die Flexibilität des CarSharings.
So ist es für viele, meist mittelständische Unternehmen, günstiger sich Dienstwagen für ihre Außendienstmitarbeiter zu mieten als zu leasen.

Besonders für Firmen, die saisonabhängig ihren Fuhrpark erweitern müssen, bieten langjährige Leasingverträge nur geringe Attraktivität aufgrund mangelnder Flexibilität.
So hat etwa eine Firma die Solaranlagen liefert ausschließlich im Sommer volle Auftragsbücher und muss dementsprechend den Bau vieler Solaranlagen saisonabhängig vom Qualitätsmanagement vor Ort kontrollieren lassen. Dienstwagen werden also nur während der Sommermonate benötigt. Neuerdings fahren die Mitarbeiter eines solchen Unternehmens nun gemietete statt geleaste Fahrzeuge und sparen dem Unternehmen so jährlich hohe Summen, welche nun in den Ausbau der Firma und bessere Gehälter investiert werden könne.

Angebot und Nachfrage

CarSharing ist ein wachsender Markt und wird das klassische Leasingmodell verdrängen oder zumindest teilweise mit ihm verschmelzen. Schon jetzt gibt es zwischen vielen Unternehmen und CarSharing Anbietern spezielle Rahmenverträge, welche bisher ungeahnte Flexibilität im Umgang mit der firmeneigenen Fahrzeugflotte ermöglichen.

Unter den bundesweit 130 Anbietern sind auch die großen Automobilkonzerne vertreten, die alle eigene CarSharing Programme anbieten. Dabei sind diese vor allem auch auf Privatpersonen zugeschnitten. So können Touristen für einen geringen Tagessatz in fremden Städten Autos mieten und diese im Stadtgebiet auf jedem legalen Parkplatz abstellen.

CarSharing ist also auf Wachstumskurs und bietet vielen Unternehmen eine flexible und kostengünstige Organisation der eigenen Dienstwagenflotte. Nur die obere Etage wird ihren Firmenwagen der gehobenen Luxusklasse wohl nicht abgeben wollen.

CarSharing von ComEd in den USA – flickr.com / Center for Neighborhood Technology

Share