Immer online sein schadet dem Arbeitnehmer!
Wenn man die iBusiness von heute morgen aufmerksam gelesen hat, dann stellt man fest, dass: “Immer online sein dem Arbeitnehmer schadet”.
‘Always on’ belastet Arbeitnehmer
Die rasanten Veränderungen in der Arbeitswelt – getrieben vor allem von der Informationstechnologie – und das Verschwimmen von Berufs- und Privatleben machen eine völlig neue Unternehmenskultur notwendig. Nur so könnte die Produktivität des Einzelnen gesteigert und gleichzeitig die Arbeitszufriedenheit erhöht werden.
Denn was bedeutet das: Always on
- Der Arbeitnehmer ist, sei fast gar gezwungen auch bei privaten events und Freizeitbeschäftigungen für seinen Arbeitgeber erreichbar zu sein, also im Fussballstadion oder auch auf Karneval.
- 24h Erreichbarkeit via Facebook, Twitter, Email per Blackbery oder iPhone.
- Dauerhafte Erreichbarkeit per Telefon und Mobiltelefon.
- Überwachung und Kontrolle (zumindestens gefühlt) durch den Arbeitgeber
Der wichtigste Satz ist folgender: das Verschwimmen von Berufs- und Privatleben
Vor allem im Vertrieb stellen wir das zunehmend fest, dass Mitarbeiter aus dem Sales und Vertriebsbereich auch Ihre Freizeit dem “wine and dine” widmen dürfen oder müssen. Dh. Sie gehen abends mit potentiellen Geschäfts-und Business Partnern Essen oder auf einen Event. Oder aber Sie laden diese Geschäftspartner auch mal in die Oper oder auf ein Konzert ein. Dass dies außerhalb der Geschäftszeit stattfindet sollte jedem klar sein, denn die Oper beginnt selten vor 19 Uhr. Aber von einem guten Sales Manager erwartet man dies, und der Umsatz-Erfolg gibt einem dann später Recht. Denn man macht doch lieber mit einem Geschäfte, den man auch “privat” gut leiden kann, als mit einem der einem nicht so vertraut ist.
Hier kann man von einem deutlichen “Verschwimmen von Berufs- und Privatleben” sprechen, denn eine klare Trennung ist hier nicht mehr gegeben und der Mitarbeiter ist sozusagen “always on” dh. fast 24h im Einsatz der Firma unterwegs bzw. im Einsatz. Das kann auf der einen Seite auch eine Gefahr sein, da wenn der Mitarbeiter aus dem Sales Bereich mal wechselt, er natürlich auch die Gesamten Daten, Verbindungen und Beziehungen mitnimmt, die Er/Sie auf Kosten Ihrer Firma erarbeitet hat. Oder wer zahlt bei Ihnen die Spesen des Mitarbeiters?
Achten Sie als Arbeitnehmer und Arbeitgeber darauf, dass es auch eine Trennung von beruflich und privat gibt, denn ansonsten werden Sie bald Probleme bekommen, in privater und gesundheitlicher Art.
Denn welcher Partner sieht es gerne, wenn Sie 24h am arbeiten sind? Und das “nur” wegen des Jobs? Das können Sie als Selbständiger machen, aber doch nicht als Arbeitnehmer! Und als Arbeitgeber erst Recht nicht, denn was haben Sie davon wenn Sie Ihre Arbeitnehmer “verbrennen”? Nichts, denn Recruiting ist teuer, wie Sie wissen!




