Der große Städte-Test Deutschland

Der Dt. Städtetest: Quelle: http://www.wiwo.de/

Sieger München – Schlusslicht Berlin

Deutschlands größter Städtetest:
München siegt, Dresden und Karlsruhe steigen auf, Mainz und Köln verlieren an Boden,
Berlin Schlusslicht:

Der große Städte-Test der WirtschaftsWoche (Pressemitteilung zum Download) zeigt, welche Kommunen im Wettbewerb um Investoren und Einwohner die besten Zukunftsperspektiven haben – und welche ökonomisch abschmieren.

Städteranking Gesamt

Rang2007
Stadt
Punkte
Rang2006

Veränderung

1 – Rang2007
München
129,6 – Punkte
1- Rang2006
0 – Veränderung

2
Stuttgart
120,8
3
1
3

Karlsruhe
120,6
6
3
4

Münster
119,5
8
4
5

Frankfurt
118,8
2
-3
6

Bonn
118,7
13
7
7

Düsseldorf
116,7
4
-3
8
Dresden
116,7
10
2
9
Nürnberg
113,3
16
7
10
Wiesbaden
113,0
12
2
11
Braunschweig
112,7
14
3
12
Hamburg
112,5
11
-1
13
Mannheim
111,6
7
-6
14
Hannover
110,8
19
5
15
Köln
109,5
9
-6
16
Saarbrücken
109,2
20
4
17
Mainz
108,9
5
-12
18
Mülheim
106,2
15
-3
19
Leverkusen
105,3
17
-2
20
Osnabrück
102,7
27
7
21
Freiburg
101,9
18
-3
22
Ludwigshafen
101,5
22
0
23
Augsburg
100,2
21
-2
24
Oldenburg
98,4
28
4
25
Bremen
97,6
25
0
26
Krefeld
96,8
24
-2
27
Solingen
96,7
23
-4
28
Essen
96,1
26
-2
29
Bochum
94,3
33
4
30
Hamm
93,5
43
13
31
Dortmund
93,3
32
1
32
Duisburg
93,1
35
3
33
Oberhausen
93,0
29
-4
34
Leipzig
92,9
41
7
35
Magdeburg
92,1
31
-4
36
Kassel
92,0
45
9
37
Herne
91,2
40
3
38
Bielefeld
89,3
37
-1
39
Hagen
88,6
34
-5
40
Kiel
88,4
44
4
41
Chemnitz
87,8
38
-3
42
Erfurt
85,8
42
0
43
Wuppertal
85,3
39
-4
44
Mönchengladbach
85,2
30
-14
45
Aachen
83,3
36
-9
46
Lübeck
81,3
47
1
47
Halle
79,9
46
-1
48
Gelsenkirchen
79,3
49
1
49
Rostock
74,8
50
1
50
Berlin
74,7
48
-2

So wurde gewertet:

Die Macher: Der Städtetest ist ein Gemeinschaftsprojekt von WirtschaftsWoche, Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und der Kölner IW Consult GmbH. Wissenschaftlicher Leiter der Studie ist IW-Consult-Geschäftsführer Karl Lichtblau.

Die Methodik: Das Ranking umfasst die nach Einwohnerzahl größten 50 Städte Deutschlands.

Es setzt sich aus zwei Teilbereichen zusammen, die je zur Hälfte in die Gesamtwertung einfließen. Das „Niveauranking“ misst die aktuellen Ist-Werte von ausgewählten ökonomischen und sozialen Kennziffern – also etwa die Arbeitslosenquote einer Stadt. Das „Dynamikranking“ hingegen vergleicht die Veränderungsraten der Indikatoren, also etwa die Entwicklung der Arbeitslosenquote in den vergangenen Jahren (in der Regel 2001-2006). Hier haben folglich auch Städte mit schlechter Ausgangsposition die Möglichkeit, durch gute Politik zu punkten.

Die Indikatoren: Die Städte traten in insgesamt 104 Disziplinen gegeneinander an
(Niveau: 61, Dynamik: 43). In die Analyse gehen auch die Ergebnisse einer bundesweiten Unternehmerumfrage ein, in der rund 2000 Wirtschaftsvertreter die Servicequalität der Verwaltung und die Infrastruktur ihrer Stadt beurteilten.

Um die Übersichtlichkeit zu erhöhen, wurden die Einzelindikatoren in sechs unterschiedlich gewichtete Kategorien zusammengefasst.

Arbeitsmarkt (Gewichtung: 25 Prozent): Arbeitslosenquote, Zahl der Beschäftigten.
Wohlstand (25 Prozent): u. a. BIP je Einwohner, Kaufkraft, Realsteuerkraft
Standortqualität (15 Prozent): u. a. Produktivität, Gewerbesteuersätze, Arbeitskosten, Mieten, Zahl der Forscher und Hochqualifizierten, demografische Entwicklung, Qualität der Kommunalverwaltung

Wirtschaftsstruktur (15 Prozent): u. a. Gründungsintensität, Beschäftigtenanteil in schnell wachsenden Branchen

Sozialstruktur (15 Prozent): u. a. Zahl der Hartz-IV-Empfänger, Anteil der Langzeitarbeitslosen, Beschäftigungsrate von Frauen, Kriminalität

Finanzen (5 Prozent): u. a. Zahl der öffentlichen Bediensteten, Schulden, Investitionsquote

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