Archiv für April 2011

Die Märchen-Hochzeit als branding für England´s Industrie

Die heutige Englische Märchen-Hochzeit von Prinz William und Kate, wie hier beschrieben wird vor allererst Aufmerksamkeit erregen und es ist geplant, dass heute zwei Milliarden Menschen weltweit auf England und das Vereinigte Königsreich via Live Ticker Hochzeit auf London schauen. Und das ist wohl das größte branding für England´s- Krone, Industrie und Wirtschaft, welche man sich vorstellen kann.

Doch was bietet England? Was bietet Englands Wirtschaft mit Ausnahme der Traumhochzeit von William und Kate?

England Karte

Das Vereinigte Königreich (engl. United Kingdom, kurz UK), Langform Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland (engl. United Kingdom of Great Britain and Northern Ireland) ist ein souveräner Staat vor der Nordwestküste Kontinentaleuropas.

 

Union Jack
Als hochentwickeltes Industrieland besitzt das Vereinigte Königreich das weltweit sechsthöchste Bruttoinlandsprodukt. Mit rund 60,2 Millionen Einwohnern ist es das drittbevölkerungsreichste Land der Europäischen Union.

Dominiert wird der Dienstleistungssektor von den Finanzdienstleistungen, insbesondere Banken und Versicherungen. London ist der größte Finanzplatz der Welt; die Stadt ist Sitz der London Stock Exchange, von Lloyd’s of London, der Bank of England und zahlreichen Banken wie HSBC, Citigroup und Barclays. Außerdem hat London die größte Konzentration von ausländischen Bankniederlassungen in der Welt. Die schottische Hauptstadt Edinburgh ist der fünftgrößte Finanzplatz Europas und Hauptsitz bekannter Unternehmen wie Royal Bank of Scotland und HBOS.

Ebenfalls von großer Bedeutung ist der Tourismus; mit über 27 Millionen Touristen pro Jahr ist das Vereinigte Königreich die sechstwichtigste Touristendestination der Welt. (Quelle Wikipedia)

Wow, 27 Millionen Touristen per annum, das ist mal eine Hausnummer und da kann man sich vorstelllen, dass tausende Hoteliers, Angestellte und Restaurants davon leben und natürlich Mitarbeiter beschäftigen. Ich finde die Zahl der Touristen enorm, wenn man bedenkt, dass nur 60 Mio. Menschen auf der Insel leben. Dh. hier haben wir ein Verhältniss von 2:1 – auf zwei Engländer kommt ein Tourist. Und dann natürlich die “city” also London, der größte Bankplatz Europas vor Frankfurt, Zürich und Co.

In London hat fast jede Bank weltweit eine Niederlassung, und wer in Europa am Kapitalmarkt eine Rolle spielen will, der sollte auf alle Fälle in London präsent sein. Sei dies nun im:

  • Investment Banking so wie Goldman Sachs, Morgan Stanley oder die Rothschild Bank
  • Im Anleihengeschäft also im Handel von Anleihen
  • Im Aktien Handel über die Börse
  • Im Rohstoffhandel von Gold, Öl, Kupfer oder deren Derivaten
  • Im Bereich der Hedgefunds

Und dass Banking spannend ist, dass kan man folgender aktueller News entnehmen, die wir auf www..finews.ch gefunden haben.

Dienstag, den 15. März 2011 um 09:50 Uhr

Die beiden Schweizer Grossbanken Credit Suisse und UBS zählen in der Themsestadt zu den zehn beliebtesten Arbeitgebern.

In einer Umfrage des britischen Branchenportals «HereIsTheCity» figurieren die beiden Schweizer Grossbanken in einer noch laufenden Umfrage unter den Top-10-Arbeitgeber auf dem Finanzplatz London.
Momentan rangiert die UBS auf dem fünften Platz und verbessert sich damit in drei Tagen um einen Rang, während die Credit Suisse auf dem 10. Platz gerade noch den Sprung in die finale Gruppe der besten zehn schaffte. Erstaunlicherweise fehlen darauf einige grosse Namen. Weder Goldman Sachs, noch Citigroup, JP Morgan oder Royal Bank of Scotland sind in der Spitzengruppe vertreten. Umso beachtlicher ist das Resultat von UBS und Credit Suisse.

Nun dürfen die Arbeitenden auf dem Finanzplatz noch bis zum 21. März für ihren Lieblingsarbeitgeber stimmen. Der Spitzenplatz steht den Schweizer Banken also noch offen.

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Arbeitgebermarken ziehen wieder

Alle Jahre wieder ist es das gleiche Spiel, es gewinnen laut der WUV.de immer starke Arbeitgebermarken bei den Bewerberinnen und Bewerbern, da man:

  • Die Marke kennt
  • Das Produkt kennt
  • Den Inhalt kennt, dh man weiss, was das Unternehmen macht und wo es aktiv ist
  • Die Firma kennt, oder man scheint die Firma zu kennen
  • Man hat Vertrauen zur Firma oder dem Konzern
  • Man bewirbt sich gerne
  • Man hat Vertrauen zur Marke

Und wenn dem so ist, dann kann man auch locker im Kampf um Talente sein, denn jede Bewerberin, jeder Bewerber ist erst einmal zögerlich, wenn es darum geht Neuland zu betreten. Und das ist ja der Fall, wenn man sich in einem fremden Unternehmen bewirbt. Das fremde Unternehmen, der neue potentielle Arbeitgeber ist für den Bewerber – und das muss jedem Personalverantwortlichen klar sein – Neuland. Das muss jedem Personaler und Personalmarketing Verantwortlichen klar sein, denn nur durch einen starken Auftritt nach innen und nach aussen kann man als Arbeitgebermarke glänzen. Und gerade in einem schwierigen Umfeld, wenn es nicht soviel Bewerber wie Stellenangebote gibt. Und so eine Zeit haben wir heute, denn die einstellenden Firmen haben in manchen Bereichen aktuell Probleme Ihre vakanten Positionen neu zu besetzen, sei es Ingenieure oder auch IT Fachkräfte, die dann Ihre IT- Jobs und SAP Jobs bedienen. Also heisst es für die Unternehmen: ™

  • Marken aufbauen
  • Arbeitgebermarken aufbauen
  • sich bei Bewerbern zu positionieren als cooles, spannendes Unternehmen, oder was am besten zu Ihnen passt.
  • sich bei Bewerberinnen und Bewerbern beliebt machen, sei dies via Social Media- Twitter,Facebook und Co.

Wenn einem dieser Prozess gelingt, dann hat man es nach Jahren geschafft, dass Employer Branding wirkt, denn dieser Prozess dauert ne ganze Weile, das ist sicher. Man kann nur eine Marke schnell zerstören, aber aufbauen dauert auf jeden Fall eine gewisse Zeit. Am besten starten Sie noch heute. :-) Denn wer ein starkes Employer Branding hat, der hat später auch sog. referals dh. Weiterempfehlungen von Bewerberinnen und Bewerbern, die auch wenn Sie nicht bei Ihnen anheuern, Sie als Arbeitgeber weiterempfehlen.

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