Archiv für März 2011

Xing weiss nicht wohin mit dem Geld!

Wir wir gerade via Gründerszene.de erfahren haben hat das sog. Business Netzwerk XING keinen Plan oder so starke Aktionäre, die auf eine Sonderausschüttung drängen, damit Sie Ihre Kohle zurückbekommen. Allen voran wird es wohl Burda sein, die nun auf der nächsten HV = Hauptversammlung sich locker mal 20 Mio. Euro an die XING Aktionäre verteilen lassen wollen.

Klar, es wird anders begründet laut aktiencheck.de:

Die Sonderausschüttung unterstreicht die finanzielle Stärke von XING. Mit unserem erfolgreichen Geschäftsmodell und den verbleibenden liquiden Mitteln von rund 40 Mio. Euro sind wir hervorragend aufgestellt für die künftige Fortsetzung unserer Wachstumsstrategie. Deren Erfolg hat sich bereits im vergangenen Jahr in unserem starken Ergebnis niedergeschlagen”, erklärte CEO Stefan Groß-Selbeck.

Für die Sonderausschüttung ist eine Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln und eine anschließende Kapitalherabsetzung erforderlich, um die so frei werdenden Mittel an die Aktionäre auszahlen zu können. Gemäß den aktienrechtlichen Bestimmungen darf die Sonderausschüttung frühestens nach Ablauf von sechs Monaten ab Bekanntmachung der Eintragung der Beschlussfassungen im Handelsregister vorgenommen werden.

bzw.

XING Vorstand und Aufsichtsrat schlagen Hauptversammlung Sonderausschüttung aus Kapitalrücklagen vor

Nachdem XING ja auch in den Markt der Jobbörsen eingestiegen ist im Jahre 2008 haben wir uns daraus verabschiedet, was ja eine gute Idee war, denn heute gehen immer mehr Leute aus XING heraus aus den verschiedensten Gründen und treffenm sich dann auf facebook – so wie wir.

Thomas Schulze von der Jobbörse Spirofrog.de

(Thomas Schulze von der Jobbörse Spirofrog.de)

Und die Gründe sind vielfältig, denn dass Xing Probleme hat, das schrieben wir hier schon?

Und wie bewerten wir das Vorgehen von XING?

Wir sehen das etwas anders, denn Mr. Burda ist doch eher ein Mann, der gerne seine Beteiligungen sukzessive erhöht, sobald er die Sperrminorität hat. Und die hat er mit aktuell 25,10% der XING Aktien via Burda Digital. Dh. sollte XING, die XING AG nun wirklich 20 Millionen Euro dieses Jahr ausschütten so hat Herr Burda bzw. die Burda Digital schonmal locker Cash 5 Mio. mehr in der Tasche bzw. als “Dividende” erhalten. Auf einen Kaufpreis von 48 Mio. € Euro (welche Sie für den Einstieg in die XING AG zahlten) gerechnet eine stolze Rendite. Wenn man zusätzlich bedenkt, dass sein Aktienpaket nun aber ca. 56 Mio. € wert ist dank Kursteigerung, dann ist das unter dem Strich ein Gewinn von 13 Mio. €.

Bricht man dies ohne auf steuerliche Belange Rücksicht zu nehmen herunter, dann hat Burda mit seinem Invest von 48 Mio € bei aktueller Bewertung schon eine Rendite von 27 % erwirtschaftet. WOW.

Im Übrigen ist die XING AG bei der Burda Medien Gruppe aktuell ca. die mittlerweile 42. Beteiligung an einem Online-Unternehmen. Zu den anderen Beteiligungen von Burda gehören partner.de, zooplus AG, die Holidaycheck AG und viele weitere. Bei der Zooplus AG hält Burda aktuell z.B. 50,04% der Aktien.

Dh. hier kann man genau sehen, welche Strategie Burda verfolgt. Die Strategie des Medienhauses Burda ist damit ähnlich wie auch die www.vision-media.de, die ja auch einige Internet Beteiligungen hält wie maedchen.de, jolie.de und starflash.de und weitere. Nur im Bereich SEM, Agenturen und SEO sind (Burda) Sie noch nicht so stark aufgestellt, aber das wird sicher noch kommen – da sind wir sicher. :-)

Dennoch – bei XING wundert uns, dass Sie das Geld nicht für weitere Expansionen und Produkte ausgegeben, den nur so könnte man sich gegenüber dem weltweiten Platzhirsch facebook und LinkedIn behaupten.

 

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Weltbild, Otto und hm

Wenn man sich die aktuellen Charts der online retailer anschaut, dann sind folgende Online Händler unter den Top Platzierten: >> mehr zum Handel gibt es hier.

  • Amazon,
  • Ebay
  • Weltbild
  • Otto
  • Tchibo.de
  • hm = H&M

Online Shopping Rangliste

Und Online-Shopping ist ein altersübergreifendes Phänomen, denn mehr als 38 Millionen Deutsche im Alter von 14 bis 69 Jahren haben letztes Jahr Online-Shopping gemacht. Also Produkte im Internet eingekauft. Und wenn im Internet eingekauft wird, dann enstehen dadurch auch jede Menge Jobs, wie wir wissen. :-)

Was kaufen die Deutschen im Internet?

  1. Bücher im Internet (18,9 Millionen)
  2. Bekleidung (17,2 Milionen)
  3. Veranstaltungstickets (13,3 Millionen)

(source: Online Shopping Survey OSS 2011 des Forschungsinstituts Enigma GfK)

Gekauft wird beim Shopping-Portal Amazon (24,7 Millionen) sowie beim zweiten dem Online-Marktplatz Ebay (20,9 Millionen) und dann erst folgen die Deutschen Shopping Giganten: Weltbild (Augsburg), die mit 7,6 Millionen Kunden auf Rang 3 sind fast gleichauf mit dem Hamburger Retailer der Otto Group mit sieben Millionen Kunden. Den fünften Platz hält Tchibo.de mit aktuell 5,5 Millionen Kunden im Jahre 2010.

Mobile Shopping auf dem Vormarsch:

Doch was noch interessanter ist, das ist folgende Tatsache, denn laut GFK OSS nutzen immer mehr Deutsche das Smartphone bzw. Mobilphone zum Einkauf im Netz. Die Anzahl der Kunden, die mobil online shopping machten stiegen um mehr als 100 % von 2,1 Millionen Kunden auf heute 5,4 Millionen Kunden. Ein großer Teil davon ist, wie man sich vorstellen kann: Software Produkte und Online Games.

Denn laut W&V:”laden 2,6 Millionen Handynutzer Spiele herunter, 2,1 Millionen downloaden Musik. Mobiles Online-Banking betreiben 1,9 Millionen. Auf Position vier liegt Online-Shopping von Waren und Dienstleistungen via Handy.

Und genau in diesen Bereichen enstehen dann die Jobs und Praktika bei den eCommerce Händlern und bei den dementsprechenden Agenturen, Händlern, wie z.B. www.sockenshoppen.de und bei Technik- und Hosting- Dienstleistern und Providern wie Strato, Hetzner und Co..  Also nix wie bewerben, jetzt wisst Ihr ja jetzt wo!

 

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