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Archiv für Juli 2008

Spirofrog – Studenten – Feed-back

Von: “Johannes T.”

Gesendet: 31.07.08 02:38:27
An: spirofrog

Betreff: Re: Dein Lebenslauf!Hallo Frau Pieper,vielen vielen Dank an Sie und Herrn Schulze für das schnelle und tolle Feedback. Das ist ein sensationeller Service!
Viele Grüße Johannes T.

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Neuer Topp Kunde aus Stuttgart und München- Chancen für Berufseinsteiger

Topalis – Arbeitgeber mit Zukunft

Ein breites Leistungsspektrum abdecken und trotzdem in Spezialdisziplinenkompetent sein: das ist die Topalis AG.

Unter ihrem Dach arbeiten fünf starke Unternehmen :

  • Thinking Objects
  • InnoviData
  • Millenux
  • Successnet
  • und Empalis.
Jedes Tochterunternehmen hat spezielle Kernkompetenzen und gemeinsam arbeiten sie an spezifischen Lösungen, die auf die Bedürfnisse des Kundenzugeschnitten sind.

Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sind hochqualifiziert und verfügen überein fachlich breites Wissensspektrum.

Im Vordergrund der Arbeit steht der prozessübergreifende Erfahrungs- undWissensaustausch zwischen den verschiedenen Teams.
Mit diesem interdisziplinären Arbeitsansatz werden optimale Lösungen für denKunden angestrebt.

Kurze Entscheidungswege und hohe Fachkompetenz sorgen für einentsprechendes Qualitätsniveau und damit auch für Spass bei der Arbeit.

Für den Kunden steht seine Problemlösung im Vordergrund – dieEntscheidungsfindung und die Ressourcennutzung der diversifizierten Knowhows laufen im Hintergrund.

Der Verbund erlaubt optimalen Zugriff auf die vorhandenen Kapazitäten aller Tochterunternehmen und bietet somit eine zeiteffiziente und investitionssichereBetreuung.

Der Kunde hat nur einen Ansprechpartner, der ihn über das gesamte Projekthinweg betreut.
Dabei legt Topalis grossen Wert auf das Verständnis der kundenspezifischenProzesse und der vorhanden IT-Infrastruktur. Nur so kann ein optimales Ergebnisgewährleistet werden.

Der Erfolg dieser Strategie wird durch eine hohe Kundentreue und eine geringe Mitarbeiterfluktuation bestätigt.

Die Topalis Gruppe beschäftigt rund 130 Mitarbeiter in Deutschland.

Die Kunden sind mittlere und grosse Unternehmen aus unterschiedlichenBranchen. , vorwiegend aus der Energie-, Finanz- und Automobilbranche. Dazuzählen Unternehmen wie AUDI AG, Daimler, Lufthansa, E.ON EnergieAG und IBM.

Die Tochterunternehmen im Einzelnen:
Thinking Objects - Die Thinking Objects bietet durchdachte Lösungen für geschäftskritische ITInfrastrukturen. Etc etc

Topalis – Arbeitgeber mit ZukunftEin breites Leistungsspektrum abdecken und trotzdem in Spezialdisziplinenkompetent sein: das ist die Topalis AG.

Unter ihrem Dach arbeiten fünf starke Unternehmen : Thinking Objects,InnoviData, Millenux, Successnet und Empalis.
Wir suchen laufend Praktikant/-innen, Werkstudent/-innen und freuen uns über Bewerbungen von Diplomand/-innen

Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sind hochqualifiziert und verfügen überein fachlich breites Wissensspektrum.

Im Vordergrund der Arbeit steht der prozessübergreifende Erfahrungs- undWissensaustausch zwischen den verschiedenen Teams.

Bei diesem Erfahrungs- und Wissensaustausch werden SIE vollständig integriert sein.

Kurze Entscheidungswege und hohe Fachkompetenz sorgen für einentsprechendes Qualitätsniveau und damit auch für Spass bei der Arbeit.

Wir freuen uns über jeden und jede, die den Spaß und Enthusiasmusan der Arbeit mit uns teilen.

Dabei legt Topalis grossen Wert auf das Verständnis der kundenspezifischen Prozesse und der vorhanden IT-Infrastruktur. Nur so kann ein optimales Ergebnisgewährleistet werden.

Der Erfolg dieser Strategie wird durch eine hoheKundentreue und eine geringe Mitarbeiterfluktuation bestätigt.

Bisher wurden alle Praktikant/-innen, Diplomand/-innen,bei denen Person, Arbeit und Thema für beide Seiten gepasst haben von uns übernommen.

Die Topalis Gruppe beschäftigt rund 150 Mitarbeiter in Deutschland.Die Kunden sind mittlere und grosse Unternehmen aus unterschiedlichenBranchen.Interesse?Neuigier?

Mehr Bewerbungen am besten über www.spirofrog.de

Zemanta Pixie

Neue Praktika bei Bertelsmann!!

Aktuell:

Hallo liebe “Spirofrogger” es ist soweit, die Auswahl wird von Tag zu Tag grösser,
wir könnnen zB. derzeit alleine über “Hundert” neue Jobs & Praktika bei der Bertelsmann Group anbieten, also nix wie ran und Bewerben!

Das Jobs & Karriere Team von www.spirofrog.de

Thomas

Zemanta Pixie
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Stuttgarter Unternehmen entscheidet sich für Spirofrog.de

Hallo liebe “Spirofrogger es gibt Neues aus der Job & Karriere Front.

Ein weiteres Unternehmen aus der IT Branche mit Sitz in Stuttgart und München entscheidet sich für http://www.spirofrog.de/ als “Employer Branding” Plattform !
>> Die Topalis Gruppe www.topalis.com

Die Topalis-Gruppe ist als starker Unternehmensverbund – Ihr idealer Dienstleister für qualifizierte IT-Beratung in zahlreichen Segmenten.

Unsere strenge Fokussierung auf effektive Beratung und Dienstleistungen in klar definierten Teilbereichen garantiert Ihnen stets optimale Lösungen auf der Höhe der aktuellen technischen Entwicklungen.

Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter engagieren sich mit voller Kraft, um durchdachte Prozesse mit Leben zu füllen und Ergebnisse zu erzielen, die Ihre maximale Zufriedenheit sicherstellen.

Unser Ziel ist es, Ihre Erwartungen noch zu übertreffen. In der Automobilbranche vergibt man für dieses Streben den Begriff „Premium“.

Die Topalis-Gruppe versteht sich als Ihr Premium-Anbieter im IT-Sektor.
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Please vote for us – Your Vote counts

Münchener Start -Up zum Gründer der Woche bei Financial Times Deutschland gewählt.

Das bekannte Münchener Start-Up Spirofrog GmbH wurde von den Besuchern des FTD-Gründermarktplatzes in der Kalenderwoche 30 zum Gründer der Woche gewählt!

Spirofrog – das Karriere Portal für Unternehmen, Studenten, Berufseinsteiger und Young Professionals wurde in der Kalenderwoche 30 von den Besuchern des FTD-Gründermarktplatzes zur Nr. 1 gewählt.

Mehr Infos und die Möglichkeit zur Bewertung gibt es unter http://enable.ftd.de/marktplatz/?action=details&user_id=202

Dem Karriere Portal vertrauen heute schon Branchengrössen wie Oracle, Bertelsmann, RWE und viele weitere auf der Suche nach “Employer Branding und Recruiting – Möglichkeiten“ speziell für die “Junge Karriere

Gerade auch im Mittelstand und im Bereich der “Nachhaltigkeit” sowie “Cleantech” und “Alternative Energy” ist Spirofrog die erste Wahl bei der Suche nach “geeigneten Kandidaten” – und unterstützt diese Unterneehmen aktiv beim Aufbau einer Arbeitgebermarke!
Das Business Modell basiert auf drei Revenue Streams, zum einen Werbung, zum anderen 1-1 matching, als auch die ” Anzeigen – Flat Rate” für Arbeitgeber, welche grossen Zuspruch geniesst!

KO/OP´s - Spirofrog ist ständig auf der Suche nach weiteren reichweitenstarken Kooperationspartnern, Wachstumsfinanzierung, sowie nach “personalsuchenden Unternehmen” & natürlich nach Studenten & Berufseinsteigern, die “spannende und interessante” Aufgaben suchen!

Zu den bisherigen Partnern zählen unter anderem:

studlilux
allmaxx
whatsyourplace
sowie Uni Rank

Zemanta Pixie
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Cleantech / Fuel Cells ! – elcomax

One of our customer´s vision !! >>> www.elcomax.com

Future “Global Cleantech Leader”

Key benefits of fuel cells

Energy is the motor of our economy.
But excessive and inefficient conversion and use of the limited resources led to tremendous increase of energy cost.

More efficient energy conversion and less dependency on natural resources like oil are in the meanwhile commonly accepted requirements of our society.

In this environment fuel cells will play an important role due to their

significantly higher conversion efficiency than internal combustion engines
significantly less noxious exhausts than internal combustion engines
significantly less noise than internal combustion engines
significantly higher reliability than renewable sources like wind and solar
significantly less dependency on weather conditions than renewable sources
significantly higher flexibility of fuel choice
significantly higher energy density than all kinds of batteries
significantly lower weight than all kinds of batteries
Due to these benefits fuel cells complement other clean energy sources very well, like solar, wind and batteries.

In many practical cases the highest customer benefit and the optimal total cost of ownership can be achieved by combining other energy sources with fuel cells.

Besides being the sole ideal solution for many customers, fuel cells will be an integral part of the total energy solution when it comes to an significant increase of renewable energy sources like wind and solar.

Zemanta Pixie

Neuer Top Kunde bei Spirofrog.de – dem Karriereportal für die " Junge Karriere "

Hallo liebe Spirofrogger wir wollen Euch heute kurz ein Neues Top Unternehmen bei uns auf der Karriere – Plattform vorstellen:

“exciting careers in a challenging environment”

applied international informatics
– ein eigenständiges Siemens Tochterunternehmen – ist führender SAP Channel – Partner Gold & Microsoft Gold Certified Partner für mittelständische Unternehmen der Fertigungsindustrie.

Wir begleiten unsere Kunden über alle Phasen des Lebenszyklus von IT-Anwendungen und Infrastrukturen: Vom Design über die Implementierung bis hin zum Application Management und dem laufenden Betrieb.

Als Unternehmen der Siemens-Gruppe sind wir mit Standorten in Berlin, Düsseldorf, München und Pforzheim vertreten.

Zemanta Pixie

Wählt für Spirofrog.de

Hallo Liebe “Spirofrogger” wählt für uns…

Die 10 ist die beste Bewertung!!!

http://enable.ftd.de/marktplatz/?action=details&user_id=202

Danke und Gruss

Thomas vom www.spirofrog.de Team

Zemanta Pixie
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Banking & Finance – Die Wahrheit !

Hallo Liebe “Spirofrogger“,

hier bekommt Ihr die Wahrheit über die Bank und Finance Szene,
- nach dem Lesen des Artikels könnt Ihr mit Sicherheit “selbst” beantworten, wie gross die Chancen derzeit sind “Jobs & Praktika ” im Finance und Banking Bereich zu bekommen :-)

Das Job und Karriere Team von http://www.spirofrog.de/

News – 18.07.08

Auto weg, Haus weg, Yacht weg

Milliardenverluste und Kreditkrise, Entlassungen und Spardiktate:
In der Welt der Investmentbanker ist nichts mehr, wie es war. Vieles spricht dafür, dass ihre neue Welt viel kleiner sein wird als zuvor – und viel langweiliger. Die unsichtbare Hand holt sich zurück, was sie einst gab. Eine Spurensuche in der Londoner City.

LONDON. Der Angst – ihr kann sich keiner entziehen. Auch wenn er abgezockter ist als die meisten anderen Arbeitnehmer. Berufsbedingt. “Selbst starke Charaktere knicken ein und verlieren ihr Selbstbewusstsein”, sagt Jonathan Zneimer.

Früher beriet der gelernte Sportpsychologe für die Beratungsfirma Lane 4 den Londoner Fußballclub Arsenal. Nun hat er eine Aufgabe, um die ihn kaum einer beneidet.

Zneimers Job ist es, gestresste Investmentbanker, die in der großen Krise den Glauben an sich und ihre Bank verloren haben, wieder aufzurichten.
Massenentlassungen, Sparprogramme, Milliardenverluste, Börsenbaisse: Die Liste der jüngsten Schrecken für Investmentbanker ist lang, und die psychologischen Folgen sind drastisch – für die Gefeuerten ebenso wie für die, die bisher übrigblieben. “Die Verunsicherung kann eine ganze Organisation erfassen und aus dem Gleichgewicht bringen”, sagt der Berater Zneimer.

Einst arbeitete er selbst als Terminhändler in der Londoner City.
Groß wie selten zuvor ist die Angst der Banker, von der Karriereleiter zu purzeln. Ein Gefühl der Ohnmacht angesichts der Gewalt der Finanzkrise macht sich breit. Doch eine Schwäche zeigen? Das ist Tabu in der Haifischbranche. “Wir versuchen, unseren Kunden zu zeigen, dass ihre Kollegen mit den gleichen Problemen zu kämpfen haben wie sie, und wir versuchen, ihnen ihr Selbstbewusstsein zurückzugeben, den Glauben, dass sie die Situation kontrollieren können”, erläutert Psychologe Zneimer.

Das ist ziemlich schwierig. Denn diese Bankenkrise ist anders als andere Bankenkrisen. Das Beben erschüttert die Branche nicht nur, es hinterlässt tiefe Rissen im Fundament des Systems. Weniger Risiko, geringere Boni, mehr Auflagen: Die Welt der Investmentbanker schrumpft, sie müssen bescheidener werden.

Die unsichtbare Hand des Marktes nimmt ihnen nun vieles wieder weg, was sie ihnen einst gab – oder was sie sich genommen hatten.

Die Banker müssen die Macht teilen: Dieses Mal zeigen sich Politiker wie US-Finanzminister Hank Paulson oder sein britischer Amtskollege Alistair Darling wild entschlossen, die Spielregeln der Cowboybranche ein für alle Mal zu ändern. Dass es sich dabei nicht um Lippenbekenntnisse zur Wählerberuhigung handelt, darf man den Ministern ruhig glauben.

Zu nahe hat die Kreditkrise das Weltfinanzsystem an den Rand des Kollapses gebracht. Nun wagen sich die Finanzaufseher auch an Tabus wie die üppigen Bonuszahlungen. Ihre Reformen sollen die Adrenalinjunkies in den Investmentbanken wieder “clean” werden lassen.

Das Geschäft mit dem großen Geld könnte in Zukunft deutlich langweiliger werden – dafür aber stabiler.

Die Finanzprofis wissen, dass es ernst wird. Um dem schlimmsten Zorn der Regulatoren zu entgehen, sind sie zu Zugeständnissen bereit, die noch vor einem Jahr als Science-Fiction gegolten hätte. Den Beweis dafür lieferte gestern der internationale Bankenverband Institute of International Finance (IIF), der gestern in Washington sein Reformprogramm vorlegte.

Neu ist nicht der Zyklus, neu ist der Ausschlag der Fieberkurve. Die Krisen der Branche folgten schon immer dem Krankheitsbild der manischen Depression: Auf Schübe übersteigerter Euphorie folgten stets Phasen tiefer Trauer. Investmentbanker schienen nur zwei Zustände zu kennen: Vollgas oder Vollbremsung. Der ewige Kreislauf aus Gier und Angst ließ auf jeden Boom die Übertreibung und dann den Absturz folgen. Als die Internetblase Anfang des Jahrzehnts platzte, kostete das 20 000 Jobs in der Londoner City, die letzte Rezession Anfang der 90er-Jahre in Großbritannien machte sogar 40 000 Banker arbeitslos.
Dieses Mal könnte es noch schlimmer kommen. Die Berater der Boston Consulting Group warnen, dass die Geldhäuser in New York, Frankfurt, London und anderswo bis zu 200 000 Jobs streichen müssen – das wären 30 Prozent aller Stellen.

Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) hat ausgerechnet, dass allein die weltweit 20 führenden Geschäftsbanken bis Mitte Mai 2008 knapp 200 Milliarden Dollar für Verluste aus der Subprime-Krise abschreiben mussten.

Diese Abschreibungen fraßen über ein Fünftel des Eigenkapitals auf. Um die Löcher in ihren Bilanzen zu stopfen, mussten die Banken ihre Aktionäre um 170 Milliarden Dollar frisches Geld bitten. Zahlen, die für die schwerste Finanzkrise seit den 30er-Jahren stehen.
“Es wird mindestens drei bis vier Jahre dauern, bis die Branche die Tiefschläge verkraftet hat”, sagt Stuart Fraser.

Der 62-Jährige müsste es wissen, immerhin ist er seit 1963 im Geschäft und leitet heute als eine Art Vorstandschef die Geschicke der Corporation of London. Die ist für die City verantwortlich, für jene Quadratmeile in Londons Innenstadt, in der sich so viel Finanzmacht ballt wie sonst nirgends in Europa. “Wir haben es mit einer wirklich ernsten Situation zu tun, aber irgendwann wird die Erholung kommen”, ist sich Fraser sicher.

Doch selbst wenn der City-Veteran recht behält: Die Branche wird nicht mehr dieselbe sein.
Der 37-jährige Peter gehört zu den ersten Opfern der großen Krise. Erwischt hat es ihn bereits Ende vergangenen Jahres.

Fünf Jahre lang hat er Finanzierungen für große Übernahmen durch Beteiligungsgesellschaften strukturiert. Ein Boomgeschäft – bis die Krise zuschlug. “Im vergangenen Sommer ging uns plötzlich die Arbeit aus”, erzählt Peter. “Am Anfang war das eine nette Abwechselung zum permanenten Stress.”

Aber dann kamen die ersten Gerüchte über Entlassungen auf – und wurden schnell Gewissheit: “Eigentlich war es klar, dass es uns treffen würde. Das Geschäft war tiefgefroren, und statt satter Gewinne waren wir plötzlich für
hohe Verluste verantwortlich.”

Der Anruf von der Personalabteilung war dennoch ein Schock für Peter. “Bevor man weiß, wie einem geschieht, steht man buchstäblich auf der Straße.”
Eine halbe Stunde reichte, um eine hoffnungsvolle Bankerkarriere vorläufig zu beenden. Die Fahrt mit dem Aufzug in die Konferenzetage, ein kurzes Gespräch mit dem herumdrucksenden Chef und einer kühlen Dame von der Personalabteilung über Abfindung und Formalien. Dann führte der Sicherheitsdienst Peter aus dem Gebäude, in dem er jahrelang ein- und ausging. Die persönlichen Habseligkeiten aus dem Schreibtisch bekam er ein paar Tage später – via Kurierdienst nach Hause.


“Man versucht, die positive Seite zu sehen”, sagt Peter. Tapfer sein. Genug Geld habe er ja erst mal verdient, und ein wenig Zeit zum Reisen sei nicht schlecht nach drei Jahren mit maximal einer Woche Urlaub am Stück. “Aber wenn man ganz ehrlich ist, vermisst man den Kick und den Stress höllisch.” Der einzige Trost für Peter: “Nach der Krise wird die Branche nicht mehr dieselbe sein, und wahrscheinlich nur noch halb so viel Spaß machen.” Sollen sich doch die Kollegen, die mehr Glück hatten als er, nur schön langweilen.

“Gier ist gut” – so lautete das Credo von Gordon Gekko, dem skrupellosen Investmentbanker, den Hollywoodstar Michael Douglas, schmierig grinsend, einst im Kinohit “Wall Street” verkörperte.

Leider finden die Finanzaufseher rund um den Globus, dass die Banker während des Booms zu gierig wurden. Sie wollen nun die Gier begrenzen – und für mehr Langeweile sorgen.

In den vergangenen Jahren haben viele Geldhäuser ihre Eigenkapitalrendite nach oben getrieben, indem sie einen immer größeren Teil des Geschäfts mit Krediten finanzierten.

Dieser “Leverage-Effekt” war einer der wichtigsten Treiber des Booms, dem die Subprime-Krise ein abruptes Ende gesetzt hat. Nun stehen die Zeichen auf “deleveraging”, dem Abbau der Verschuldung und einem höheren Anteil Eigenkapital. Und weil die Aufseher die Investmentbanker drängen, sich längerfristiger zu refinanzieren, um die Anfälligkeit gegenüber einem kurzfristigen Austrocknen der Liquidität zu verringern, steigen die Finanzierungskosten – und die Renditen sinken deutlich.

Die Effekte zeigen sich bereits: Seit Ausbruch der Krise ist die Rentabilität der größten Investmentbanken in den USA auf rund 7,4 Prozent und in Europa sogar auf 4,6 Prozent eingebrochen. Das ist nur noch ein Drittel des Rekordniveaus von 2006. “Die Banken werden auch einige lukrative Geschäftsfelder zurückfahren müssen. Mittelfristig befürchten wir eine nachhaltige Verschlechterung ihrer Ertragskraft”, warnen die Berater der Boston Consulting Group.

Wie ernst es den Regulierern mit ihrer Offensive ist, lässt sich in der Schweiz studieren: Im Juni kündigte die Schweizer Bankenaufsicht an, sie wolle sich mit den beiden eidgenössischen Großbanken UBS und Credit Suisse zusammensetzen, um über deren Eigenkapitalausstattung zu sprechen.

Vor einem Jahr waren solche Eingriffe ins freie Spiel der Marktkräfte – und die Macht der Investmentbanker – noch unvorstellbar.

Und die Aufseher wagen sich noch weiter vor, bis dahin, wo es den Bankern wirklich wehtut – an die Boni. Kürzlich machte der Gouverneur der Bank of England, Mervyn King, die millionenschweren Sonderzahlungen öffentlich mitverantwortlich für den Ausbruch der Kreditkrise: Statt langfristigem Erfolg hätten die Boni die kurzfristige Gier belohnt und Banker dazu getrieben, höhere Risiken einzugehen, als der Geldbranche zuträglich sei.

Der Jahresbonus ist die entscheidende Messlatte für die Leistung eines Investmentbankers. Die Grundgehälter sind vergleichsweise bescheiden, aber in guten Jahren kann ein begabter Händler, Finanzierungsexperte oder Fusionsberater schnell in den siebenstelligen Bereich vorstoßen.

In der Regel legen die Banken rund 50 Prozent ihrer Gewinne zurück, um sie am Ende des Jahres an ihre Angestellten auszuschütten.
Mag sein, dass es bald heißt: Das war einmal. In Zeiten der akuten Krise ist es mit den fetten Boni für die Banker erst einmal vorbei. Der Ferrari oder die Yacht, die am großen Zahltag ruck, zuck geordert wurden, gibt es nicht mehr – bis auf weiteres.

“Das ist verrückt”, mit diesen Worten beschrieb im Juni 2007 der Europachef einer US-Investmentbank die immer gewagteren Finanzierungspakete, die Geldhäuser für Übernahmen schnürten. Das hieß jedoch noch lange nicht, dass der Banker für sein Institut nicht genau die gleichen Geschäfte abschloss – bis es zu spät war. “So lange die Musik spielt, muss man dazu tanzen”, sagte Chuck Prince, der kurz darauf seinen Chefposten bei der Citigroup loswar.
Die Musik ist schon lange verklungen. Attacken wie die von Notenbankchef King zeigen, dass die Kontrolleure den Glauben an die Selbstheilungskräfte des Marktes verloren haben.

Ihr Ziel: Bonussysteme, die sich nicht nur am Erfolg eines Jahres, sondern an der Entwicklung über drei bis vier Jahre orientieren und die nicht nur Gewinne, sondern auch die Risiken berücksichtigen. Das soll die Gier der Banker begrenzen.

Fast sieht es so aus, als würden die stolzen Banken einknicken – oder wenigstens vorauseilend gehorchen. Viele der Forderungen der Aufseher zum Belohnungssystem finden sich im Manifest des internationalen Bankenverbandes IIF wieder. Die schmerzliche Botschaft hat inzwischen wohl jeder in der Geldbranche gehört, aber einigen fehlt noch immer der Glaube.

“Das Bonussystem ist das Herz und die Seele unsere Branche”, sagt ein hochrangiger US-Banker.
“Wer daran herumschraubt, dem laufen die besten Leute zur Konkurrenz davon.”
Aber selbst diesen Skeptiker beschleicht die Angst, dass die Investmentbanken dieses Mal einen Paradigmenwechsel erleben könnten.

Allerdings glaubt er, dass der entscheidende Anstoß nicht von den Regulierern, sondern von den Investoren kommen wird. Genauer: von den Managern großer Aktienfonds. “Die waren schon immer neidisch, dass wir Investmentbanker viel mehr verdient haben als sie”, sagt der Banker.

“Nur zu gern werden sie jetzt die Gunst der Stunde nutzen, um sich dafür zu rächen.”

Jobs futsch

Seit Ausbruch der Kreditkrise vor einem Jahr haben die führenden Banken der Welt
fast 60 000 Jobs gestrichen. Bei der Citigroup sind es mit 15 200 am meisten. Es folgen die UBS mit 7 000, Merrill Lynch mit 5 220 und Lehman Brothers mit 4 990.

Bei der deutschen WestLB müssen 1 530 Banker gehen – ein Viertel der Belegschaft. Doch auch die Chefs in vielen Vorstandsetagen kamen nicht ungeschoren davon: Citigroup-Boss Charles Prince musste ebenso gehen wie Stanley OŽNeill bei Merrill Lynch und James Cayne bei Bear Stearns.

Bank futsch
Das prominenteste Opfer der Finanzkrise ist die traditionsreiche US-Investmentbank Bear Stearns. Nachdem mehrere ihrer Hedge-Fonds zahlungsunfähig geworden waren, wollten die Gerüchte über eine Liquiditätsklemme bei Bear Stearns nicht mehr verstummen.

Mitte März verloren die Aktien der Investmentbank im Nu fast die Hälfte ihres Wertes. Am 16. März übernahm Konkurrent JP Morgan Chase Bear Stearns – mit Unterstützung der US-Notenbank Federal Reserve. JP Morgan bot für eine Bear-Stearns-Aktie zunächst nur zwei Dollar, obwohl der offizielle Kurs noch über 30 Dollar lag. Gezahlt wurden später zehn Dollar.

Gewinne futsch

Nach Jahren großer Milliardengewinne schrieben die meisten Investmentbanken in den vergangenen neun Monaten hohe Verluste. Die Citigroup, die heute Quartalszahlen vorlegt, verlor in sechs Monaten über zehn Milliarden Euro, bei Merrill Lynch waren es acht Milliarden Euro, bei Credit Suisse eine Milliarde. Die UBS schrieb
im ersten Quartal dieses Jahres einen Nettoverlust von sieben Milliarden Euro.

Kaum betroffen von der Hypothekenkrise sind bisher vor allem Goldman Sachs und die Deutsche Bank.

Mit freundlicher Genehmigung des Handelsblatt!

Quelle : Handelsblatt

Zemanta Pixie
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1 Jahr Spirofrog ! Was Wann Wie?!

Herzlichen Dank an Frau Nommsen für das tolle Interview von dieser Woche!

Das Jobs & Karriere Team von http://www.spirofrog.de/

http://www.gruenderreports.de/gruendergeschichten_detail.php?id=235&osCsid=44372a45b9bb5356ac1499226ac43f5d

Erfolgsgeschichten

1 Jahr Spirofrog

Firma
Spirofrog Gesellschaftsform GmbH
Web-Adresse
http://www.spirofrog.de/

Gründung
2007

Kapitaleinsatz bei Gründung
50.000

Geschäftsführung
Thomas Schulze, Martin Taller, Hanno Gräser

Mitarbeiter
6-10

Umsatzentwicklung
positiv

1 Jahr Spirofrog „Start your global career“, wirbt die Spirofrog-Karriereplattform in eigener Sache.

Die Gründer selbst haben ihr Motto ernst genommen und sind voll durchgestartet, in nur einem Jahr ging es gleich an die Spitze.

Am 7. 7. 07 schaltete Thomas Schulze mit zwei Kompagnons den Karriere-Service für Jungakademiker online.

Zwölf Monate später zählen schon zahlreiche namhafte Unternehmen wie Marco Polo und Oracle, Smart Fuel Cell oder RWE und ebay zu den Kunden. Als neuester Großkunde kam Bertelsmann kürzlich hinzu.

Die Dienstleistung richtet sich an Berufseinsteiger, die auf Praktikums- oder Jobsuche sind.

Das Portal bietet deutschlandweit und mit einem Focus auf den internationalen Karrieremarkt Angebote für den Berufseinstieg. Unternehmen nutzen die Plattform, um auf Spirofrog Stellenanzeigen zu schalten und so motivierte Berufseinsteiger oder auch „high potentials“ zu rekrutieren.

Zum „Flatrate“ Tarif können die Firmen ein Jahr lang all ihre Stellenanzeigen veröffentlichen. Spirofrog richtet sich insbesondere an Studenten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Ihnen bietet das Karriereportal nicht nur viele Jobangebote und eine Datenbank mit gut 7.000 Firmenadressen, sondern auch einen kostenlosen Rundumservice für die Karriereplanung.

Im Spirofrog-Reiseratgeber finden die Jungakademiker zum Beispiel Hinweise für Mobiltelefonie auf internationalem Terrain und eine Liste mit allen Deutschen Botschaften. Wichtige Infos zu Erfahrungen und Ratschläge für die Alltagsbewältigung in der Diaspora erhalten die Interessenten im angegliederten Blog.

Hohe Klickraten verzeichnet die Funktion „drop your CV“. Hier können Studenten ihren CV einem kostenlosen Experten-Check unterziehen.

Interview mit Spirofrog –Gründer Thomas Schulze

Wie sind Sie auf die Idee gekommen, Spirofrog zu gründen?

Als ich vor 5 Jahren an der Hochschule Pforzheim BWL studierte, wollte ich meine Projektarbeit gern im Ausland absolvieren.
Damals stellte ich fest, wie schwierig es ist, an Jobangebote ausländischer Firmen heranzukommen. Ich musste sehr lange recherchieren, bis ich wusste, an welche ausländischen Unternehmen ich mich wenden konnte. Das Unternehmen fand ich schließlich in Kuala Lumpur, doch gleichzeitig setzte sich die Idee bei mir fest, dass es eine Website für Berufseinsteiger geben müsste, die ihnen bei der Job- oder Praktikumssuche im In – und Ausland hilft.

Haben Sie manche Unternehmenskontakte schon während Ihrer früheren Tätigkeit als Banker geknüpft?
Während meiner Bankerlaufbahn bei Morgan Stanley war ich im private Banking tätig. Mein Schwerpunkt lag damals im Bereich Technologiefinanzierung. Dort konnte ich tatsächlich zahlreiche Kontakte knüpfen, die mir bei der jetzigen Unternehmertätigkeit zu Nutze kommen. Es ist oft von Vorteil, aus dem Angestelltenverhältnis in die Selbständigkeit zu wechseln..Richtig! So habe ich zum Beispiel von einigen ehemaligen Bankkunden wertvolle Tipps bekommen. Bis jemand aus dem Netzwerk dann zum Kunden wird, können allerdings Jahre vergehen.
Wenn man das Angestelltendasein kennt, weiß man außerdem über firmeninterne Prozesse Bescheid und kennt die Entscheidungswege in einem Unternehmen.

Viele gründen heutzutage wie Sie im Team, warum?

In einem Gründungsteam kann man eine Reihe von Fachgebieten abdecken, die man sonst teuer extern einkaufen müsste. Auch die Geldressourcen spielen eine Rolle, 3 Leute können natürlich mehr Kapital in die Firmengründung einbringen als eine Person.Wie hat sich die Partnerwahl in Ihrem Unternehmen ergeben?
Martin Taller und ich kannten uns aus dem Studium und haben uns danach nie aus den Augen verloren. Ende 2006 verlor ich meinen Job bei Morgan Stanley und kam aus London zurück.

Die Gründungsidee hatte ich noch im Kopf und begann dafür bei meinem alten Kumpel Martin Taller Überzeugungsarbeit zu leisten, was einige Monate in Anspruch nahm.
Schließlich kam er mit ins Boot und nahm seinen Schwager Hanno Gräser gleich mit an Bord.

Wie sind die Kompetenzen in Ihrem Team verteilt?

Hanno Gräser ist ein Hardcore Informatiker, er ist für die Programmierung, Datenbanken etc. zuständig und kümmert sich z.B. um XML-Schnittstellen zu unseren Kunden. Taller ist der kreative Kopf im Team, er kümmert sich um die Organisation und ums Design der Website, der Plakate und Flyer und insgesamt um die Usability. Ich selbst bin für Finanzen, Marketing und Vertrieb zuständig.

Was ist Ihr Alleinstellungsmerkmal gegenüber der Konkurrenz?

Reine Internetportale für die Karriereplanung von Berufseinsteigern gibt es nur wenige, die dazu teilweise oft regional ausgerichtet sind. Bei großen Anbietern wie Monster und Stepstone läuft der Service für Berufsanfänger eher nachrangig.

Ein Alleinstellungsmerkmal sind sicher unsere CV-Plattform und natürlich die Reisetipps & Ratgeber, dafür erhalten wir viel p
ositives Feedback.

Wie sind Sie auf den Namen Spirofrog gekommen?

Ich bin Jahre meines Lebens, eigentlich bis vor zwei, drei Jahren, ein begeisterter aktiver Leichtathlet gewesen. Meine Hauptdisziplin war die Mittelstrecke, 800 bis 1500 Meter. Eines meiner großen Vorbilder ist Spiridon Lous, ein Grieche, der 1896 den ersten Marathon bei der Olympiade gewonnen hat. Deshalb also der Spiro im Namen! Frog haben wir gewählt nach dem Motto „sei kein Frosch“, „Spring über deinen Schatten, wage etwas Neues“.

Sie haben für das Unternehmen einen Gründungszuschuss beantragt. Haben Sie auch eigene Gelder eingesetzt?

Als ich London verließ und nach Deutschland zurückkehrte – arbeitslos – entschloss ich mich zur Selbständigkeit und konnte so den Gründungszuschuss nutzen. Natürlich waren viele Regularien zu beachten, doch insgesamt haben wir von dieser Förderung sehr profitiert. Außerdem brachten wir einen eigenen Kapitaleinsatz in Höhe von etwa 50.000 Euro, der für Werbung und Marketing schnell ausgegeben war.

Was sollte ein Existenzgründer Ihrer Meinung nach beachten?

Ganz wichtig ist es, den cash flow im Griff zu haben und alle Einnahmen und Ausgaben stringent zu planen. Für Spirofrog haben wir ein extra Finanzierungsmodell entworfen, an das wir uns strikt halten. Wichtig ist es, schnell eine verlässliche Geldquelle zu erschließen und sich nicht im Übermaß mit Dingen abzugeben, die kein Geld abwerfen. Das kann man sich als Gründer nicht leisten. Spirofrog zum Beispiel fokussiert sich aufs Stellenanzeigengeschäft. Die Unternehmen zahlen einen Festpreis. Sie können dafür ein Jahr lang alle Jobs & Stellenanzeigen platzieren und werden in unserem Blog vorgestellt.

Der Festpreis hilft den Kunden, klar zu kalkulieren. Mit 800 Euro liegen wir nicht allzu hoch – auf jeden Fall deutlich billiger als jede Stellenanzeige im Printbereich. Deshalb zählen auch viele Mittelständler zu unseren Kunden. Uns kommt zu Gute, dass sich das Geschäft mit den Stellenanzeigen seit einigen Jahren vom Zeitungsmarkt in den Internetbereich verlagert. Dazu kommt, dass wir eine besonders internetaffine Klientel haben. Die Studierenden suchen vorzugsweise im Web nach neuen Jobs und planen ihre Karriere mit Hilfe des Internets.

Herr Schulze, wir danken Ihnen für das Interview und wünschen Ihnen weiterhin viel Erfolg! Interview und Bericht Uta Nommensen

Zemanta Pixie
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