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Archiv für März 2008

Spam bei Absolventa!! Gefahr für die Daten?!

Gerade erreicht uns eine Mail auf die wir DRINGEND hinweisen wollen.

Absender aus dem Umfeld von http://www.absolventa.de/

SPAM FÜR ABSOLVENTA!!!! Siehe Mail, unten!!

Wir bitte Euch um Vorsicht bzw. um Nicht so leichtgläubigen Umgang mit Euren Daten.

Es war schon immer gefährlich, nur so seine Daten herzugeben, wenn in der Regel nichts dahinter steckt, schnell hat man die “Gewinn Spiel und Daten – Mafia” mit Lottoangeboten etc. im Haus ! Schneller als einem Lieb ist!!

Das http://www.spirofrog.de/ Team

p.s. So richtigen Marktwert gibt es für praktika und Absolventen nicht, wenn dann
schaut mal bitte bei http://www.alma-mater.de/ in den Gehaltscheck, das hilft deutlich weiter!!

Hier die Spam – Email:!

> Sent: Sonntag, 30. März 2008 16:16> To: Verborgene_Empfaenger:> Subject: Suchen war gestern – heute wirst Du gesucht!> >

Hallo Ihr!> > Ein Kommilitone von mir krempelt im Moment den Bewerbungsprozess um!> > Auf der Job-Platform ABSOLVENTA bewerben sich attraktive Unternehmen bei> Studenten, Absolventen und Young Professionals.

So testest Du Deinen> Marktwert und sparst Zeit und Energie.> > Unter anderem rekrutieren folgende Unternehmen bei ABSOLVENTA: > Accenture, Allianz, BDF Beiersdorf, BMW Group, comdirect, Deloitte,> Daimler,> Eon, Henkel, HSBC Trinkhaus & Burkhardt, IBM, KfW, KPMG, PWC, Puma, Bosch,> Roland Berger, Shell, Thyssen Krupp… Insgesamt sind es derzeit 116!> >

Du speicherst Deinen Lebenslauf absolut anonym und kannst dann selbst> entscheiden, welchem Unternehmen Deine persönlichen Kontaktdaten> freigeschaltet werden. Natürlich ist alles kostenlos.> > Anbei der Link, mit dem Du Dich anmelden kannst: > http://www.absolventa.de/invite/

> > Viel Spaß dabei und viel Erfolg!> > Bis denn,> A…

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„Cleantech Innovation Challenge“ – Greentec – Greentech Industrie

Hier was neues & spannendes aus dem Cleantech Bereich.

Gruss das www.spirofrog.de Cleantech & Energy Team

Deutschland – Land der Ideen!

Die “Cleantech Europe” veranstaltet mit Partnern aus der Politik und Wirtschaft den „Cleantech Innovation Challenge“

Gesucht werden Ideen, Innovationen und Services, die unseren blauen Planeten vor einem weiteren Anstieg der „Erderwärmung & drohenden Klimakatastrophe“ bewahren.

Beispiele könnten sein:

- Online Check – Liste für Reduktion des Wasserverbrauchs in Studentenwohnheimen und Wohnanlagen
- Neue Techniken im Brennstoffzellenbereich etc.. – Neue Methoden und Techniken der Abfall und Abwasser Vermeidung
- Services rund um das Thema Wasser und Wasseraufbereitung – etc..

Also alles, was zum Thema, Energie, Wasser, Ressourcen und Reduzierung & Vermeidung von Umweltsünden beitragen kann.

- Kein Business Plan Wettbewerb, Ideen sind gefragt!

Aufgerufen sind vor allem alle Studenten – innen aus Deutschland und dem Europäischen Ausland!
Externe Bewerber auf Anfrage!

Nähere Infos demnächst unter www.cleantech-europe.com bzw. per mail Info Unterlagen anfordern unter: invest@cleantech-europe.com

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Elektro Fahrräder ! Palmer der Tübinger OB hat eines

Hier was schickes aus dem Bereich Elektro Fahrräder.. im Übrigen fährt der OB von Tübingen eines!

Quelle: manager-magazin.de, 29. März 2008, 11:57 Uhr

E-BIKES

Unter Strom

Früher galten Elektrofahrräder ganz klar als Accessoire für Rentner oder Leute, die nicht gut zu Fuß waren.

Doch das hat sich geändert: Seit einigen Jahren werden die getunten Zweiräder auch bei jüngeren Leuten immer beliebter. Kein Wunder.
Schließlich hat sich technisch eine Menge getan.

Bremen/Erkrath – Manchmal entsteht ein Trend – und niemand weiß so recht, warum.

Ein Beispiel dafür ist die steigende Beliebtheit der Elektrofahrräder, auch Pedelecs oder E-Bikes genannt. Denn grundsätzlich wird das Fahrrad immer noch als Fitnessgerät gepriesen, als Hilfsmittel zur körperlichen Betätigung und Verbesserung der Gesundheit. Elektrofahrräder jedoch zielen im Prinzip in eine gegensätzliche Richtung: Hier übernimmt die Kraft der Elektromotoren einen Teil der Arbeit.

Tatsächlich gibt es aber einige Gründe, die für solche Fahrräder mit Hilfsmotoren sprechen.

Wie sehr die Beliebtheit der Elektrofahrräder gestiegen ist, zeigen die Zahlen mehr als deutlich: “Im Jahr 2007 hat sich in Deutschland die Zahl der verkauften Elektrofahrräder von 20 000 auf 40 000 verdoppelt”, sagt Siegfried Neuberger vom Zweirad Industrie-Verband (ZIV) in Bad Soden im Taunus. “Dieser Trend wird sich im Jahr 2008 sicher fortsetzen.”

Ähnlich optimistisch zeigt sich Oliver Hensche, Verkaufsleiter des Fahrradherstellers Giant Bikes in Erkrath: “Wir erwarten, dass es die nächsten drei Jahre so weitergeht.” Bereits 2010 würden in Deutschland rund 100.000 Elektrofahrräder verkauft werden.

Dass Deutschland keine Ausnahme ist, bewiesen Zahlen aus den Niederlanden. “Dort sind die Verkaufszahlen im Jahr 2007 um 260 Prozent gestiegen.” Allerdings ist Elektrofahrrad nicht gleich Elektrofahrrad – und die Varianten sind unterschiedlich beliebt.

Unterschieden wird laut ZIV zwischen Pedelecs und E-Bikes. Bei den Pedelecs unterstützt die Kraft von Elektromotoren den Fahrer lediglich: Das Aggregat darf eine sogenannte maximale Nenndauerleistung von höchstens 250 Watt haben, die Höchstgeschwindigkeit darf mit Motorhilfe 25 Stundenkilometer (km/h) nicht überschreiten.

Das Zweirad wird dann weiter als Fahrrad eingestuft – eine Versicherung oder ein Führerschein sind nicht erforderlich.

Anders sieht es bei den E-Bikes aus, die im Sinne der Straßen-Verkehrs-Zulassungsordnung (StVZO) als Leichtmofas gelten.

Die Leistung des Motors wird über einen Drehgriff am Lenker abgerufen, wie es auch bei Motorrädern üblich ist. Der Motor darf bis zu 500 Watt leisten, die Höchstgeschwindigkeit 20 km/h betragen. Zum Fahren ist eine Betriebserlaubnis nötig, außerdem wird ein Versicherungskennzeichen verlangt.

Immer leichtere Batterien

Im Hinblick auf den Trend spielen diese E-Bikes jedoch kaum eine Rolle: Der ist vor allem den Pedelecs zu verdanken – und der weiterentwickelten Technik. Die hat nämlich große Fortschritte gemacht, was wiederum in erster Linie an den Akkus liegt. “Moderne Akkus mit Lithium-Technik haben die bisherigen Akkus bei fast allen Modellen abgelöst”, sagt Christoph Rasch vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) in Bremen. “Diese Akkus wiegen bei gleicher Kapazität viel weniger und sind inzwischen sogar billiger.”

Ausdauersportler: Der EMove Sport von Herkules

So haben Akkus laut Oliver Hensche vor einem Jahr noch rund 4,5 Kilogramm gewogen. “Heute sind es etwa 2,5 Kilogramm pro Akku.” Wichtig ist dies allerdings nicht nur für das Fahrradgewicht. Denn die Akkus sind nicht nur während der Fahrt an Bord – sie müssen auch aufgeladen werden.

Wer sie dann vom Abstellplatz des Pedelecs in die Wohnung schleppen muss, wird für die Gewichtseinsparung dankbar sein. Einige Konstrukteure verstauen die Akkus auch fest im Rahmen des Fahrrads: Beim Kauf muss also überlegt werden, ob es einen Standplatz gibt, der über eine Steckdose verfügt, damit das Pedelec zum Akku-Laden angeschlossen werden kann.

Auch die Reichweite der Akkus wurde nach Angaben der Hersteller erhöht – je nach Modell
werden bis zu 130 oder gar 160 Kilometer versprochen, die mit einer Akkuladung gefahren werden können.

Solche Versprechen sollten laut Christoph Rasch jedoch genauer unter die Lupe genommen werden: “Die Reichweite einer Akkuladung hängt von verschiedenen Faktoren ab. Dazu gehört die Kapazität des Akkus, angegeben in Ampérestunden (Ah), das Höhenprofil der Strecke, das Fahrergewicht, das Gepäck, die Außentemperatur oder auch der gewählte Unterstützermodus.”

Meist ist nämlich einstellbar, wie intensiv der Motor das Treten unterstützt. Bei den ganz jungen Fahrern sind Pedelecs allem Trend zum Trotz jedoch noch nicht beliebt. Das Image des Elektroradlers im Alter von 70 plus stimmt aber ebenfalls nicht mehr.

Die Kundschaft findet sich vielmehr im Bereich der Endfünfziger oder jungen Sechziger.

Käufer schätzen den Anbietern zufolge die Möglichkeit, trotz körperlicher Einschränkungen noch längere Radtouren machen zu können. Und sie sind bereit, dafür auch vergleichsweise hohe Summen auszugeben:

Laut Siegfried Neuberger beginnen die Preise im Fachhandel bei etwa 1500 Euro, es können aber auch mehr als 3000 Euro ausgegeben werden.

Die Hersteller selbst träumen jedoch bereits von einer wesentlichen jüngeren Kundenschar: Giant wird daher laut Oliver Hensche im September ein betont sportliches Pedelec mit Kettenschaltung auf den Markt bringen. Bleibt allein die Frage, ob sportliche Radfahrer Wert auf die Hilfe eines Elektromotors legen.

Infos zu Pedelecs

Pedelec – Der Unterschied liegt im Detail Pedelecs verfügen durchweg über einen Elektromotor – die Antriebskonzepte sind laut dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) in Bremen jedoch unterschiedlich. Ein Nabenmotor im Vorderrad gilt als einfachste Lösung. Wichtig ist, dass Rahmen und Gabel die höheren Kräfte verkraften. Ein Nachteil ist das gewöhnungsbedürftige Fahrverhalten: Beim Beschleunigen kann das Vorderrad auf nassem oder sandigem Untergrund wegrutschen.

Ebenfalls möglich ist ein Nabenmotor im Hinterrad – er lässt sich mit einer Kettenschaltung kombinieren, nicht aber mit einer Rücktrittbremse. Solche Pedelecs sind jedoch hecklastig.
Dritte Möglichkeit ist ein Zentralantrieb mit Motor hinter dem Tretlager. Diese Ausführung ist technisch aufwendig und teuer und erfordert einen speziellen Rahmen. Eine Rücktrittbremse ist ebenfalls nicht möglich, und der Radstand wird größer.

Quelle: Heiko Haupt, dpa

Flott unterwegs: Die neuen Pedelecs und E-Bikes!

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Numerus-Clausus und seine Blüten :-)

Teurer Sitzplatz

In den Numerus-Clausus-Fächern streiten sich immer mehr Studienbewerber um immer weniger Plätze. Ein Dutzend Anwälte in Deutschland hat sich darauf spezialisiert, Abgewiesenen auf dem Klageweg doch noch die Tür zum Wunschstudium zu öffnen.Von Wolfgang Schubert

Die ZVS in Dortmund: Für enttäuschte Abiturienten ist eine Klage oft die letzte Hoffnung.

Leidtragender ist nun auch der Briefträger. Seit die Universitäten und die Zentralstelle für die Vergabe von Studienplätzen (ZVS) die Ablehnungsbescheide für das Sommersemester 2008 an Studienbewerber der Fächer Medizin, Zahnmedizin oder Psychologie verschickt haben, muss der Mann von der Post im Frankfurter Stadtteil Sindlingen noch mehr schleppen als sonst.

Adressat der Briefflut ist die Kanzlei des Rechtsanwalts Robert Brehm. Der Jurist ist für viele enttäuschte Abiturienten die letzte Hoffnung. Brehm hat sich wie ein Dutzend anderer Anwälte in Deutschland darauf spezialisiert, abgewiesene Studienbewerber auf dem Klageweg doch noch die Tür zum Wunschstudium zu öffnen.

In den Numerus-Clausus-Fächern klafft die Schere zwischen Bewerberzahlen und Studienplätzen immer weiter auseinander. Gab es in Humanmedizin Mitte der neunziger Jahre für 15.200 Bewerber noch knapp 10.500 Ausbildungsplätze, rangelten zum Studienjahr 2007/08 bereits mehr als 35.000 Abiturienten um nur noch 9900 Plätze.

Grund für die Verknappung des Angebots: Die Ausbildung am Patienten wurde intensiviert. Da zudem viele Unikliniken aus Kostengründen die Bettenzahl reduzieren mussten, streiten sich die Studienbewerber nun um immer weniger Plätze.

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Hochschulen stellen sich auf Klagen ein
Wer einen der raren Studienplätze ergattern will, muss immer bessere Noten vorweisen, Aufnahmetests bestehen oder einige Jahre in der Warteschleife verbringen. Zum vergangenen Wintersemester nahmen Unis wie jene in Berlin, Freiburg, Heidelberg oder Magdeburg nur noch Bewerber mit einer glatten 1,0 im Abiturzeugnis auf.

Sonst heißt es Warten: In diesem Sommersemester kommt in Humanmedizin nur noch derjenige zum Zuge, der zehn Semester, also fünf Jahre, gewartet hat.

Markus aus Dortmund hatte keine Lust aufs Warten. Da er seinen Studienwunsch aber auf keinen Fall aufgeben wollte, zog er vor Gericht. Gemeinsam mit dem Juristen Brehm versuchte er den Nachweis zu führen, dass die Unikliniken aufgrund ihrer personellen und technischen Ausstattung sowie der Bettenzahl mehr Plätze anbieten könnten, als sie über die ZVS und im Auswahlverfahren der Hochschulen offerieren.

Markus studiert mittlerweile an der Martin-Luther Universität in Halle-Wittenberg, obwohl er nur einen Abiturschnitt von 2,2 vorweisen konnte. Die etwa 6000 Euro Anwalts- und Gerichtsgebühren waren “gut angelegtes Geld”, sagt er. Allerdings kommt keineswegs jeder Abiturient mithilfe einer Klage an den gewünschten Studienplatz. Vor allem in den alten Bundesländern haben sich viele Hochschulen auf die Anforderungen der Verwaltungsgerichte eingestellt. Eine Klage ist dann oft aussichtslos.

(SZ vom 31.3.2008/bön)

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Karriere in der IT !

Bzw. auch für die , die wieder aussteigen wollen !

Gruss das www.spirofrog.de Team

manager-magazin.de, 14. März 2008, 08:41 Uhrhttp://www.manager-magazin.de/it/artikel/0,2828,541362,00.html

TIPPS

Sieben Karrieren für IT-Aussteiger

Von Christiane Pütter
Frau Meier aus der Buchhaltung ruft zum x-ten Mal an, weil sie eine Mail nicht öffnen kann, Herr Huber aus dem Controlling droht mit dem Rotstift: Manchmal könnten CIOs alles hinschmeißen. Sollten sie auch, rät Joanne Dustin. Sie kennt Ex-CIOs, die heute glücklich sind. Was sie brauchten war ein toter Hund oder ein Kuchenrezept.

Joanne Dustin ist eine mitfühlende Frau. Sie kennt die alltäglichen Sorgen eines IT-Entscheiders: Wenn irgendetwas nicht läuft, wird gemeckert, wenn alles flutscht, sagt keiner was.

Und jeder Cent wird zweimal umgedreht. Kein Wunder, dass so viele CIOs ausgebrannt, demotiviert oder übermüdet sind. Doch das muss nicht sein.

Ehemalige IT-Fachkraft Dustin: “Es gibt ein Leben außerhalb der IT”

Zum Beweis führt Frau Dustin Menschen an, die es geschafft haben. “Es gibt ein Leben außerhalb der IT”, versichert sie. Nachdem sie selbst 25 Jahre lang in der Branche tätig war, ist sie 2001 auf einen Job als Coach für Techniker und Informatiker umgestiegen.

Jetzt verrät sie sieben Tipps für den Weg in die alternative Karriere.

1.) Interessen identifizieren (oder: Wer nichts Anderes wird, wird Wirt)

Tom Prince zum Beispiel, dem ging es gar nicht gut. Er war zwar ein erfolgreicher CRM-Software-Verkäufer bei Siebel, aber eines Tages musste er erkennen: “Es herrscht so viel Desillusionierung in der IT.”

Von nun an wollte er den Menschen etwas anderes verkaufen; etwas, das man nicht nur implementieren, sondern auch schmecken kann – Essen. Weil er selbst so gerne Essen ging, suchte er sich einen Wirt, der nach seinem Geschmack kochte, und machte den zu seinem Partner.

Heute führen die Partner die Tomasso Trattoria in Southborough, Massachusetts, und gleich nebenan den Laden Panzano Proviste e Vino.

Dustin findet, von Prince kann man lernen, zu tun, was man wirklich möchte. Dazu hilft es, den aktuellen Job zu durchleuchten: Welche Tätigkeiten mag man, welche nicht? Was tut man gern in der Freizeit?

Dustin rät, eine strukturierte Liste anzulegen. Ein Ergebnis könnte sein, dass das Hobby zum Beruf gemacht wird. Prince ist immer noch Verkäufer – aber Software kann man seine Pasta al dente nicht nennen.

2.) Die eigenen Stärken nutzen (oder: In jedem schlummert ein Künstler)

24 Jahre lang, ein Vierteljahrhundert fast, schenkte Norman Daoust all seine Energie und sein Talent der IT-Branche. Dabei hatte er doch eigentlich immer Musiker sein wollen, klampfte er doch auf der Gitarre, schrammelte den E-Bass und zupfte die Mandoline. Ein Versuch, von der Kunst die Miete bezahlen zu können, schlug fehl – Norman musste zurück in die IT.

Und litt noch mehr unter der Bürokratie und Behäbigkeit eines großen Unternehmens.
© manager-magazin.de

Raus aus dem Job: Viele CIOs sind ausgebrannt, demotiviert oder übermüdet

Findiger Kompromiss: Mit seinem Fachwissen und seiner langjährigen Erfahrung machte er sich als Berater selbstständig – und teilt sich seine Arbeit so ein, dass genug Zeit bleibt für die Kunst.

Dazu Dustin: Die entscheidende Frage ist, was man gut kann und wie man seine Stärken nutzt. Daoust kann offenbar gut mit Menschen und bringt genug Mut und Organisationstalent für eine selbständige Existenz mit.

3.) Optionen sortieren: Was könnten Sie tun, das Ihre Interessen und Stärken widerspiegelt? (Oder: Wo liegt der Hund begraben?)

Vom Programmierer über den Projektmanager bis zum Senior Vice President – ganz der amerikanische Traum, das Leben des Tom McGoldrick. Nach 30 Jahren Karriere stellte er fest: Seine Familie kannte ihn kaum noch.

Das mag denn auch der Grund dafür sein, warum er so an seinem Hund Apollo hing. Doch eines Tages starb Apollo – und Tom McGoldrick fand keine Möglichkeit, den treuen Freund angemessen zu Grabe zu tragen. Bis er auf “Paws in Heaven” stieß, einen Bestattungsservice für Vierbeiner.

Als sich die Macher von “Paws in Heaven” zur Ruhe setzten, griff Tom McGoldrick zu. Er kaufte das Geschäft und fand seine Erfüllung.

Genau so klappt es mit der alternativen Karriere, so Dustin: Je stärker man sich seiner Interessen bewusst ist, umso schneller reagiert man auf Chancen, die das Leben bietet.

Zumal Erweiterungen denkbar wären, etwa “Flossen im Himmel” für den Goldfisch-Freund. Oder “Flügel im Wasser”, die Seebestattung für den Wellensittich.

4.) Die Möglichkeiten prüfen: Wie würde der neue Berufsweg aussehen? (Oder: Sofort an den Herd!)

In der Mittagspause schlenderte Marissa Rosenfeld Smajlaj gerne durch Buchläden. Eines Tages fiel ihr das Buch “Colette’s Birthday Cakes” in die Hand – und Marissa hatte eine Vision:

So schöne Kuchen hatte sie doch auch immer backen wollen – spontan kam ihr die Idee eines ganz neuen Berufsweges im Kopf. Was mit einem Teilzeitjob in einer Backstube begann, ist heute die Funktion eines Pastry Chefs in einem New Yorker Restaurant. Süßes statt Server -
Rosenfeld Smajlaj hat Biss.

Um- statt Absteigen: Vom IT-Berater zum Manager eines Neun-Loch-Platzes

Immerhin zeigt die Geschichte: Techniker sind so begehrt, dass sie es sich leisten können, eine andere Tätigkeit auszuprobieren. Der Einstieg über einen Teilzeitjob lässt die Möglichkeit des Ausprobierens offen.

5.) Für Chancen offen sein (Oder: Besser auf den Golfplatz als an den Arbeitsplatz)

20 Jahre IT und Bill Sobbing war immer noch begeistert – allein ihn nervten die Abhängigkeit und das Gebundensein. Die Alternative: Ab in die Selbstständigkeit als Berater. Das lief gut, aber eines Morgens blieb er in der Zeitung an einer Anzeige der San Diego Golf Academy hängen, die Golfplatzmanager suchte. Drei Jahre später war er General Manager eines Neun-Loch-Platzes.

Was zeichnet Leute wie Sobbing aus? Neugier, sagt Dustin. Neugier und der Mut, ihr nachzugehen.

6.) Alternativen auf Machbarkeit prüfen (Oder: Dann eben zur Müllabfuhr)

Nicht jeder ist so spontan wie Rosenfeld Smajlaj oder Sobbing – und kann es trotzdem schaffen. So wie Alan Klug. Er hatte einen guten Job bei KPMG – doch nach dem 11. September 2001 war ihm klar: Die fetten Jahre sind vorbei.

Seinen Abstieg wollte Klug gar nicht erst abwarten. Dann lieber pro-aktiv ein neues Feld suchen. Noch während er erwog, Franchisenehmer eines Schnellrestaurants oder Inhaber einer Autowaschanlage zu werden, stieß er in der Zeitung auf ein kleines Inserat:

Entrümpelungsservice. Der KPMG-Mann fing an, zu recherchieren und stellte fest, dass er auf eine Marktlücke gestoßen war. Klug begann bei der Firma als Franchisenehmer mit vier Gebieten, heute hat er acht. In diesem Jahr dürfte sein Umsatz die Zwei-Millionen-Dollar-Grenze sprengen.

7.) Einen Karriereplan erstellen

Am Anfang jeden Erfolges stehen laut Dustin folgende Fragen: Was brauche ich, um meine Ziele zu erreichen? Benötige ich Weiterbildung, Ausstattung, Büro- oder Lagerräume? Welche praktischen Erfahrungen muss ich sammeln? Brauche ich finanzielle Hilfe? Sollte ich mir einen Coach oder Mentor suchen? Wer aus meinem Freundeskreis kann mich unterstützen, sei es mit Ressourcen,
Fachwissen oder guten Worten?

Dustin schwört, dass ihr die aufgezählten Beispiele persönlich bekannt sind. Wer mehr davon lesen möchte, dem sei ihr Buch “Life beyond IT: Open the door … Your Future is waiting” ans Herz gelegt.

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Welcome to Germany

News – 31.03.08 12:07
US-Kleinanzeigenportal expandiert in Deutschland

Das US-Kleinanzeigenportal Craigslist peilt den Durchbruch auf dem deutschen Markt an.

Der führende amerikanische Dienstleister für Onlineanzeigen übersetzt seine Angebote seit einigen Tagen erstmals ins Deutsche und erweitert seine Austauschbörse auf acht deutsche Großstädte.”Wir haben die deutsche Version übersetzt, nachdem unsere Nutzer danach gefragt haben.

Weil es sich bei Craigslist um eine lokale Internetseite handelt, ist es sinnvoll, sie auch in der lokalen Sprache zur Verfügung zu stellen”, sagte eine Firmensprecherin am Wochenende.

Craigslist orientiert sich zurzeit stärker an den Euro-Ländern angesichts des schwächelnden Konsums in den USA. In Italien, Frankreich und einigen anderen großen Ländern Europas gibt es den Service künftig ebenfalls in den Landessprachen. Zwar ist das Portal in weltweit 450 Städten vertreten, darunter seit 2005 auch in einer Handvoll deutscher Metropolen – doch bisher ausschließlich auf Englisch.

Die USA stehen jedoch im Mittelpunkt: Amerikaner sind rund 25 Millionen der insgesamt mehr als 30 Millionen Internetnutzer, die mindestens einmal im Monat etwa nach Jobs, gebrauchter Kleidung oder Flirtpartnern suchen.

Der bisherige deutsche Marktführer Kijiji gibt sich unbeeindruckt vom neuen Konkurrenten. Mit dem Einstieg von Craigslist werde noch mehr Anzeigenaufkommen aus dem traditionellen Druckbereich ins Internet abgezogen, sagte Kijiji-Chef Heiner Kroke. “Mit jedem guten Anbieter, der dazukommt, geht mehr Offlinegeschäft online”, sagte Kroke. Kijijis Muttergesellschaft Ebay ist mit einem Viertel des Kapitals an Craigslist beteiligt.

Kijiji war im Vierteljahr zwischen September und Dezember Marktführer in Deutschland vor den Anbietern dhd24.com und Markt.de, wie Marktforscher Nielsen angibt.

In dem Zeitraum klickten 4,88 Millionen Nutzer mindestens einmal auf die Kijiji-Site.Wie eine CommunityMit einem schlichten und übersichtlichen Design seiner Seiten sowie überwiegend kostenlosen Anzeigen gibt sich Craigslist das Image eines Community-Dienstes.

Der Kalifornier Craig Newmark hatte ihn 1995 gegründet – der Legende nach im Wohnzimmer als E-Mail-Dienst für Freunde. Seit 1999 arbeitet Craigslist kommerziell, beschränkt sich aber nach wie vor auf Gebühren für Jobanzeigen in zehn US-Metropolen und Mietofferten in New York.

Die Firma kommt mit nur 25 Mitarbeitern aus. Zunehmende Kritik gibt es in den USA daran, dass Craigslist sich um die Inhalte der Anzeigen weitgehend nicht kümmert.

Richard Blumenthal, Generalstaatsanwalt des US-Bundesstaats Connecticut, hatte Firmenchef Jim Buckmaster kürzlich aufgefordert, kaum verhüllte Prostitutionsangebote zu unterbinden. Buckmaster versprach, einen Filter zu installieren.

Experten erwarten, dass das Kleinanzeigengeschäft zunehmend ins Internet abwandert. Noch gehört es zur wirtschaftlichen Basis vieler Tageszeitungen. “Der Kleinanzeigenmarkt online wird parallel zur Angebotserweiterung an Bedeutung gewinnen.

Beispielsweise nutzen Kleingewerbetreibende es vermehrt. Für sie spielte das Internet vor fünf oder zehn Jahren noch keine Rolle”, sagte Stefan Raum, für Zentraleuropa zuständiger Vizepräsident von Nielsen Online. “Diese Entwicklung hat erheblichen Einfluss auf den Printbereich.” Sie zwinge die Printverlage, sich verstärkt im Online-Rubrikenmarkt zu etablieren.

Der Umsatz mit Onlineanzeigen stieg im vergangenen Jahr in den USA um 18,8 Prozent auf 3,2 Mrd. $ im Vergleich zu 2006, errechnete der Verband der Zeitungsverleger Newspaper Association of America.

Das Geschäft mit Printanzeigen brach gleichzeitig um 9,4 Prozent auf 42 Mrd. $ ein.NeulandMetropolen Craigslist, der US-Dienst für Online-Kleinanzeigen, konzentriert sich bei seinem neuen, deutschsprachigen Angebot vorerst auf die großen deutschen Städte Berlin, Frankfurt, Düsseldorf, Köln, Stuttgart, Hamburg, München und Hannover.

Von Michael Gassmann (New York)

Quelle: Financial Times Deutschland www.ftd.de

Gruss das Media Team von www.spirofrog.de

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Neues Google Tool http://www.google.com/trends

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Al Gore bitte helft mit!

Eine Dringende Bitte die uns gerade ereicht von Al Gore !

Bitte helft mit!

Danke Thomas vom www.spirofrog.de team

Dear Friend,

Last week I asked you to get your friends involved in our campaign to stop global warming and you responded: more than 70,000 people have joined in the last week alone. That’s simply amazing and shows that there is immense support behind our call for solutions to the climate crisis. Today we are just 76,000 short of reaching our goal of 1,000,000 members by April.
You can help put us over the top. Right now I need you to forward the email below to everyone you know and ask them to get involved.

More than 924,000 people have already joined us, but if we are going to succeed we need to reach 1,000,000 by April.

With your help, we’ll reach this goal and send a powerful message to the world. Please ask your friends to get involved today: http://wecansolveit.org/invitealliance

Thank you,
Al Gore
P.S. You can donate to our efforts here: http://www.climateprotect.org/donate
You can unsubscribe from future emails here.
——————–
Dear Friend,

The world’s scientists are calling for immediate and urgent action on global warming. The good news is that we have the science, technologies and policies necessary to stop it. What’s needed is action by concerned people like you and me.

That’s why I’ve joined with Al Gore and others across the country and around the world who want to halt global warming.

We’re on the verge of being over one million strong and I’m asking you to join us. Please click here today to become part of the solutions to global warming: http://wecansolveit.org/alliance

We need to come together and demand our leaders take the steps necessary to ensure our children and their children have a positive future. That’s why I’m asking you to get involved today:
http://wecansolveit.org/alliance

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China auf dem Weg zur Sonne – Solar

Hier ein super Beitrag aus der Solar Industrie!!

Deutschland aufgepasst!!

manager-magazin.de, 28. März 2008, 17:44 Uhr

http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/0,2828,544098,00.html

SOLARBRANCHE

China hängt uns ab

Von Anselm Waldermann

Jahrelang rühmten sich deutsche Solarfirmen als weltweite Marktführer. Jetzt belegen aktuelle Zahlen: China hat Deutschland bei der Produktion überholt. Verkauft wird die Fernost-Ware aber hierzulande – wegen der hohen Förderung.

Hamburg – Deutschland muss ein Sonnenparadies sein. In keinem Land der Welt werden so viele Solaranlagen gekauft wie hier.

Im vergangenen Jahr schraubten sich die Bundesbürger Module mit einer Leistung von 1300 Megawatt auf die Dächer – fast die Hälfte der globalen Nachfrage entfiel damit auf Deutschland.

© DPA

Solarzellen: China bei 28 Prozent Marktanteil, Deutschland bei 20 Prozent

Für die Solarbranche ein Grund zum Jubel: Beim Ökostrom könne es niemand mit Deutschland aufnehmen, frohlocken die Lobbyisten vom Bundesverband Solarwirtschaft.

Die Förderung durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) mache sich eben bezahlt.
Was die Sonnenfreunde vergessen: Die EEG-Gelder kommen immer seltener deutschen Firmen zugute.

Die größten Hersteller von Solarzellen sitzen mittlerweile in Asien – und sie überschwemmen den deutschen Markt mit ihren Produkten. Das belegen aktuelle Zahlen des Branchenblatts “Photon”, die SPIEGEL ONLINE exklusiv vorliegen.

Die Kernaussage: China hat Deutschland bei der Solarproduktion überholt und liegt nun erstmals auf Platz eins.

Jahrelang galten die deutschen Ökofirmen als weltweit führend.

Diese Zeiten sind vorbei. Laut “Photon” wurden in der Bundesrepublik im vergangenen Jahr Solarzellen mit einer Leistung von 875 Megawatt produziert. In China waren es dagegen 1200 Megawatt.

Der globale Marktanteil der Chinesen schoss im vergangenen Jahr von 15 auf 28 Prozent. Der deutsche verharrte bei 20 Prozent.

Sieben der zehn größten Hersteller kommen aus Asien

Das Musterunternehmen Q-Cells aus Sachsen-Anhalt hat sogar Marktanteile verloren.

Zwar konnte es seine Produktion kräftig steigern, an diesem Donnerstag erhöhte es außerdem seine Umsatzprognose für das laufende Jahr.

Das Problem ist nur: Die chinesischen Konkurrenten wachsen noch viel schneller.

Sieben der zehn größten Hersteller von Solarzellen kommen mittlerweile aus Asien. Ähnlich sieht es bei den Endprodukten aus, den Solarmodulen: Hier schaffen es nur noch zwei deutsche Firmen unter die Top Ten: Solarworld auf Platz sieben und Solon auf Platz zehn.

Den Niedergang der Solarindustrie in Deutschland belegt das Beispiel First Solar.

Der US-Konzern hatte in Frankfurt an der Oder eine riesige Fabrik für Dünnschichtmodule errichtet – sie galt als Symbol für die starke Solarindustrie in den neuen Bundesländern. Doch schon im kommenden Jahr soll das Werk nur noch 20 Prozent zur Gesamtproduktion von First Solar beitragen.

Der Grund: Das Unternehmen baut massenweise neue Kapazitäten in Malaysia auf.
Insgesamt stammen schon 65 Prozent der weltweit produzierten Solarzellen aus Asien. Weit vorne liegt neben China auch Japan: Das Land kommt im Solar-Ranking auf Platz zwei – vor Deutschland.

Stark im Kommen sind zudem Taiwan und Indien. In Singapur wiederum wird die weltgrößte Solarfabrik gebaut: Der norwegische Hersteller REC errichtet dort ein Werk mit einer Kapazität von 1500 Megawatt pro Jahr.

Der Durchstarter des Jahres ist jedoch das chinesische Unternehmen Suntech. Es hat im vergangenen Jahr ein Produktionswachstum von 110 Prozent hingelegt – und ist nun der weltgrößte Modulhersteller.

Der Staat fördert ausländische Hersteller wie deutsche

Das Besondere daran: In den asiatischen Herstellerländern gibt es keine oder kaum eine staatliche Förderung. Die Firmen verkaufen ihre Ware einfach auf subventionierten Märkten wie Spanien oder Deutschland. Suntech-Chef Zhengrong Shi spricht es offen aus: “Es gibt kaum einen chinesischen Markt. Wir hängen von euch ab.”

Möglich macht dies das deutsche EEG – es unterstützt ausländische Produzenten genauso wie heimische.

Die Kosten tragen die Verbraucher: Über ihre Stromrechnung müssen sie für jede Kilowattstunde Sonnenenergie rund 47 Cent zahlen.

In keinem Land der Welt wird Solarstrom so üppig gefördert. Zum Vergleich: Konventioneller Strom kostet an der Leipziger Energiebörse nur fünf Cent.

Für die Solarhersteller ist das ein traumhafter Zustand: Wegen der hohen, staatlich garantierten Vergütung können sie so viele Anlagen verkaufen wie sie möchten. Experten schätzen, dass die Installation in Deutschland von 1300 Megawatt im vergangenen auf 2400 Megawatt in diesem Jahr steigen dürfte.

Bei der Produktion allerdings hinkt Deutschland hinterher. Die heimischen Hersteller fertigten im vergangenen Jahr lediglich Solarmodule mit einer Leistung von 684 Megawatt.

Mit anderen Worten: Deutschland ist Netto-Importland.

Gerade mal die Hälfte der Nachfrage wird mit inländischer Ware gedeckt, Profiteure des EEG sind ausländische Firmen. “Die hohe Vergütung verschafft der deutschen Solarindustrie im weltweiten Wettbewerb keinen Vorteil”, sagt Photon-Chefin Anne Kreutzmann.

Kosten für die Verbraucher von bis zu 90 Milliarden Euro

Für die hiesigen Haushalte wird der Solar-Boom immer teurer. Denn das EEG schreibt die Vergütungssätze für 20 Jahre fest.

Das heißt: Eine heute errichtete Solaranlage verursacht auch in 20 Jahren noch Kosten. Das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung beziffert diese “Solarschulden” auf 23,3 Milliarden Euro – allein für die bis Ende 2007 installierten Module.

Und es kommen immer neue Anlagen hinzu. Bis 2010 dürften sich die Solarschulden schon auf 49,9 Milliarden Euro belaufen. Wenn der Markt noch schneller wächst, können es laut “Photon” auch 90 Milliarden Euro sein.

Die Bundesregierung versucht nun gegenzusteuern.

In den kommenden Wochen will sie einen Gesetzentwurf in den Bundestag einbringen, der die Solarförderung drastisch kappen soll. Bisher sinken die Vergütungssätze jährlich um fünf Prozent, nun sollen sie 2009 um neun Prozent, 2010 um sieben Prozent und ab 2011 jährlich um acht Prozent reduziert werden.

Experten sind trotzdem skeptisch: Laut RWI werden die Solarschulden dadurch nur um 1,3 Milliarden Euro gedrückt – ein lächerlich geringer Betrag.

Das Schweizer Bankhaus Sarasin sieht ebenfalls keine Trendwende: Nach einer Prognose des Instituts dürfte auch in Zukunft fast jede zweite Solaranlage weltweit auf einem deutschen Dach landen.

Cleantech Vison & Future!

Heute noch was Spannendes zum Nachlesen aus dem Bereich “Cleantech” = Clean Technologies!

Gruss und ein schönes WE Thomas vom www.spirofrog.de Team

Danke an Herrn Hoyer für diesen tollen Beitrag!

Aus der Serie “Hightech-Visionen”:
Götz Hoyer, Partner bei FH&P, über den Markt für Clean
Technologies

Bei sauberer Technik bleibt Deutschland vorn

VDI nachrichten, Düsseldorf, 28. 3. 08, ps -

Zu Clean Technologies zählen erneuerbare Energien, Technologien für den effizienteren Einsatz von Energie und Rohstoffen aber auch der nachhaltige Umgang mit Wasser und eine umweltbewusste Verkehrstechnologie.

Die “Saubermänner” der Industriegesellschaft setzen weltweit jährlich fast 1 Bio. € um – Tendenz stark steigend.

Zum Auftakt unserer Serie “Hightech-Visionen” analysiert Götz Hoyer von der Beratungsgesellschaft FH&P die weitere Entwicklung von Technologien und Märkten sowie die Erfolgsaussichten deutscher Cleantech-Unternehmen.

Sprunghaft gestiegene Energiepreise tragen dazu bei, dass viele Technologien – die bisher zum Teil nicht wirtschaftlich waren – den Prototypenstatus verlassen und nun kommerzialisiert werden.

Gleichzeitig zeichnet sich eine Vielzahl von technologischen Weiter- aber auch Neuentwicklungen ab. Einige von ihnen können nur von Großunternehmen umgesetzt werden; andere hingegen werden auch von kleinen, oftmals neu gegründeten Unternehmen verfolgt. Zu den spannendsten Innovationen gehören aus unserer Sicht die nächste Generation von Solarzellen und Biomasse, neue Energiespeicher und Technologien für die effizientere Nutzung von Energie.

- Neuartige Solarzellen: Für die weitere Verbreitung der Photovoltaik sind neben Weiterentwicklung der noch längst nicht ausgereizten Silizium-Technologie auch neue Konzepte erforderlich.

Besonders Erfolg versprechend sind Ansätze, die eine deutliche Kostendegression ermöglichen und sich direkt in die Endanwendung, wie beispielsweise Fassaden, Dachziegel oder elektronische Geräte integrieren lassen. Schwerpunkt der Entwicklung sind heute Dünnschicht-Zellen aus Verbindungshalbleitern, die nur noch einen Bruchteil des Materials von konventionellen Zellen verbrauchen, kostengünstiger zu fertigen sind und ein flexibles Design ermöglichen.

Ein “Quantensprung” bei den Kosten könnte darüber hinaus durch Solarzellen aus organischem Material (Farbstoffe) erreicht werden – sofern es gelingt, diese industriell zu fertigen.

- Biokraftstoffe der zweiten Generation: Die herkömmliche Nutzung von Biomasse stößt zunehmend an ihre Grenzen. Die zugrunde liegenden Rohstoffe werden auf absehbare Zeit immer knapper und haben sich schon heute verteuert. Gleichzeitig ist die Nutzung von Getreide als Energieträger aus ethischer Sicht fragwürdig. Biokraftstoffe der zweiten Generation werden hingegen nicht mehr aus “Essbarem” gewonnen; vielmehr sollen ganze Pflanzen als Energielieferanten genutzt werden.

Technologisch konkurrieren derzeit das Fischer-Tropsch-Verfahren und Biomass-to-Liquids (BtL).

Die Nutzung organischer Materialien in Form von Biogas bietet jedoch nach wie vor das beste Ertrags-Kosten-Verhältnis.

- Energiespeicher:

Energie aus Sonne und Wind steht nicht konstant zur Verfügung. Innovativen Energiespeichern kommt daher eine besondere Bedeutung zu, wenn es darum geht, überschüssige Energie zu speichern und bei Bedarf wieder abzurufen.

Neben Druckluft- und Pumpkraftspeicher könnte die Brennstoffzelle eine (erneute) Chance bekommen. Schon seit langem wird an der Zwischenspeicherung von Energie über Wasserstoff gearbeitet. Sollte hier der technische und wirtschaftliche Durchbruch gelingen, könnte erneuerbare Energie noch vielfältiger eingesetzt werden.

- Effizienz-Technologien. Ein breiter Einsatz erneuerbarer Energien setzt vor allem den wirtschaftlichen Umgang mit Energie voraus. Große Einsparpotenziale liegen im Gebäudesektor.

Neben neuen Entwicklungen im Bereich der Dämm- und Speicherstoffe spielen zunehmend auch intelligente Steuersysteme für das Energie-Management eine wichtige Rolle.

Für Betriebs- und Bürogebäude ließen sich durch die intelligente Steuerung von beispielsweise Zu- und Abluft, Wärmerückgewinnung oder dem elektrischen Lastmanagement bis zu 20 % Energie einsparen.

Wie groß ist der Weltmarkt heute, wie wird er sich in den kommenden zehn Jahren voraussichtlich entwickeln?

Der Weltmarkt für Cleantech beträgt laut einer Studie von Roland Berger heute schon rund 1000 Mrd. € und wird sich bis 2020 mehr als verdoppeln.

Die schnellstwachsenden Segmente werden nach wie vor die erneuerbaren Energien sein.

Besondere Dynamik sollte hier von den Bereichen Solar und Brennstoffzellen ausgehen.

Außerdem ist von dem ganzen Komplex umweltfreundliche Mobilität großes Wachstum zu erwarten.

Wachstumsfelder sind Biokraftstoffe und CO2-arme Antriebe.

Welche Chancen haben deutsche Firmen im Cleantech-Sektor?

Zu den Weltmarktführern gehören sie in der Photovoltaik, bei Biomasse sowie der Trennung und Verwertung von Abfall.

Im Bereich der Energieeffizienz und dem dezentralen Wassermanagement zählen deutsche Unternehmen ebenfalls zur weltweiten Spitzengruppe.

Ähnlich stellt sich die Situation in der Forschung dar. An erster Stelle sind hier die Fraunhofer-Institute zu nennen, die seit jeher ihre Kernkompetenzen in den Umwelttechnologien und den erneuerbaren Energien haben. Aber auch über hundert kleiner Einrichtungen forschen in den Clean Technologies.

Hinsichtlich der zivilen Forschungsausgaben im Bereich Umwelt ist Deutschland die Nummer Eins unter den OECD-Ländern. Diese Kombination aus Forschung, Industrie und natürlich auch Kunden ist letztlich die wesentliche Voraussetzung für den erfolgreichen Aufbau von Unternehmen.

Steht in Deutschland genügend Kapital zur Verfügung, um Erfolg versprechende Projekte zu finanzieren?

Für Projektfinanzierungen, also beispielsweise die Errichtung von Windparks, steht unserer Einschätzung nach genug Kapital zur Verfügung. Bei der Eigenkapitalfinanzierung von Unternehmen sieht das ganz anders aus.

2007 wurden gut 100 Mio. € Venture Capital in Cleantech-Unternehmen investiert. In den USA waren es hingegen fast 2 Mrd. €.

Je jünger die Unternehmen sind desto schwieriger ist es für sie, Kapital für Produktentwicklungen und Vermarktung zu erhalten. Erst wenn sie eine gewisse (Börsen-)Reife erlangt haben, wird ihnen das Geld hinterher getragen.

Da viele Innovationen aber gerade von jungen Technologieunternehmen ausgehen, besteht die Gefahr, dass der Innovationsprozess ins Stocken gerät oder aber die Unternehmen ins Ausland abwandern.

Wie groß ist die Chance, dass sich deutsche Start-ups zu weltweiten Marktführern entwickeln?

Wenn die Finanzierung sichergestellt ist, können sich auch deutsche Unternehmen erfolgreich im Weltmarkt behaupten. Eindrucksvollstes Beispiel ist sicherlich der Photovoltaikspezialist Q-Cells.

Das Unternehmen wurde erst 1999 gegründet. Sieben Jahre später erzielte das Unternehmen schon einen Umsatz von 560 Mio. €, beschäftigte über 900 Mitarbeiter und gehört heute zu den Weltmarktführern.

Für diesen Weg war jedoch auch sehr viel Kapital nötig. Venture Capital in zweistelliger Millionenhöhe ist in das Unternehmen geflossen. Zwischenzeitlich wurde dieser Einsatz den Investoren der ersten Stunde jedoch mehr als zwanzigfach zurückgezahlt, so dass diese Investition zu der erfolgreichsten Venture-Capital-Beteiligung in Europa wurde.

GÖTZ HOYER

Götz Hoyer ist Partner der auf Private Equity spezialisierten Beratungsgesellschaft Fleischhauer, Hoyer & Partner (FHP) in München. FHP berät unter anderem den Cleantech-Dachfonds Chorus Equity CleanTech. Der Diplom-Physiker hat sich in mehreren Studien mit der Entwicklung der Cleantech-Industrie beschäftigt und selbst auf dem Gebiet der Photovoltaik gearbeitet.

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