Malaysia – im Land der Tempel und Teeplantagen
Schlangentempel, schier endlose Teeplantagen, Kolonialvillen und das emsige Treiben in der quirlig-schwülen Millionenmetropole Kuala Lumpur: Malaysia bietet jede Menge Abwechslung – sowohl kulturell als auch landschaftlich. Dieses Jahr hat das Land auch noch etwas zu feiern – 50 Jahre Unabhängigkeit von Großbritannien.
Basisdaten:
- Fläche: 330.000 qkm
- Einwohner: 26,64 Mio (2006)
- Bevölkerungswachstum: 1,4 % (2006)
- Geschäftssprache: Malaiisch, Englisch, Mandarin
Allgemeines:
Nach 150-jähriger britischer Kolonialherrschaft erlangte Malaysia im Jahre 1957 die Unabhängigkeit. Malaysia ist nunmehr eine aus 13 Bundesstaaten bestehende parlamentarische Demokratie und konstitutionelle Wahlmonarchie.
Amts- und Gerichtssprache ist Malaiisch (Bahasa Malaysia).
Aufenthalts- und Arbeitsgenehmigungsrecht:
Deutsche, die nicht länger als drei Monate in Malaysia verweilen wollen, benötigen kein Visum. Zur Einreise genügt ein noch mindestens sechs Monate gültiger Reisepass. Bei Ankunft wird ein “Visit pass” ausgestellt. Mit diesem können u.a. auch Vertragsverhandlungen geführt werden.
Wer in Malaysia als Ausländer arbeiten möchte, benötigt eine – regelmäßig schwer erhältliche – Arbeitserlaubnis (Employment Pass). In Malaysia tätige Unternehmen können jedoch die Gewährung von Ausländerpositionen beantragen. Die Anträge müssen bei der MIDA gestellt werden, dies sollte ggf. bereits mit dem Antrag auf Erteilung der Produktionslizenz geschehen.
Places to go in Malaysia:
- Kuala Lumpur
In nur 130 Jahren wuchs Kuala Lumpur aus dem Nichts zu einer modernen, betriebsamen Stadt mit mehr als einer Million Einwohnern. Auf den ersten Blick mag KL, wie es zumeist genannt wird, wie eine der vielen modernen asiatischen Metropolen voller glänzender Wolkenkratzer erscheinen, jedoch hat es viel von dem Charakter und Lokalkolorit behalten, das in anderen asiatischen Boomtowns wie Singapur so effektiv ausradiert worden ist. In der Innenstadt gibt es eine ganze Reihe kolonialer Gebäude, eine lebendige Chinatown mit Straßenständen und abendlichen Märkten und ein geschäftiges indisches Viertel am unteren Ende der Jl. Tuanku Abdul Rahman. - Melaka
Melaka mit seiner bunten Mischung aus chinesischen, portugiesischen, niederländischen und britischen Einflüssen gilt als die historisch interessanteste Stadt Malaysias. Einst befand sich hier einer der wichtigste Handelshäfen Südostasiens, der heute in die Bedeutungslosigkeit versunken ist. Antik aussehende Dschunken tuckern immer noch auf dem Fluss entlang und verleihen ihm einen zeitlosen Charme. Zudem locken chinesische Geschäftsstraßen voller Antiquitätenläden, Tempel und nostalgischer, an die früheren europäischen Herrscher erinnernder Relikte. - Georgetown – Penang Island
Die 285 qkm große Insel Penang vor der Nordwestküste der malaiischen Halbinsel ist die älteste britische Siedlung und heute eines der wichtigsten Urlaubsziele des Landes. Die Strände werden als die Hauptattraktion der Insel angepriesen, können aber das Versprochene zumeist nicht halten. Was an Penang aber wirklich fasziniert, ist die lebendige, 400 000 Einwohner zählende Stadt Georgetown an der Nordostküste. Sie besitzt mehr chinesisches Flair als Singapur oder Hongkong, und in den alten Gassen meint man, die Uhr sei vor 50 Jahren stehen geblieben. Es macht Spaß, durch die kompakte Stadt zu wandern. Überall trifft man auf schöne chinesische Häuser, Gemüsemärkte, Tempel, Trishaws, Mahjong-Spieler und all das übrige für Asien so typische Straßenleben. - Cameron Highlands
In den 1500 bis 1800 m hoch gelegenen kühleren Bergen der Cameron Highlands im Zentrum der malaiischen Halbinsel hatten die europäischen Kolonialherren zur Erholung Hill Stations angelegt. Noch heute kommen Einheimische und Besucher hierher, um der Hitze des Tieflands zu entfliehen. Das fruchtbare Gebiet ist das Zentrum der Teeanbaus. Man kann durch den Dschungel und zu Wasserfällen wandern, Teeplantagen und schöne Gärten mit jeder Menge bunter Blumen ansehen. Aufgrund des kühlen Klimas lassen sich viele Besucher zu Aktivitäten hinreißen, die im Flachland normalerweise zu schweißtreibend sind, wie zum Beispiel zum Golf- und Tennisspielen oder zu Wanderungen. - Tioman Island
Dieses Postkartenidyll liegt vor der Ostküste der malaiischen Halbinsel im Südchinesischen Meer. Die Insel kann mit schönen Stränden, klarem Wasser, Korallenriffen mit einer bunten Unterwasserwelt, so gut wie unbewohnten, von Dschungel bedeckten Bergen mit kristallklaren Bächen und den dramatischen Gipfeln Batu Sirau und Nenek Semukut aufwarten. Nur wenige Menschen leben ständig auf der Insel, normalerweise halten sich hier mehr Touristen als Einheimische auf. Im Juni und August ist es am vollsten, während die Insel während der schweren Monsunregen zwischen November und Januar mehr oder weniger verlassen wirkt. - Sabah
Grandiose Landschaften und eine faszinierende Tierwelt sind die Hauptattraktionen in Sabah. Vor der Küste nahe der Hauptstadt Kota Kinabalu umfasst der knapp 50 qkm große Tunku Abdul Rahman Nationalpark die Inseln Gaya, Mamutik, Manukan, Sapi und Sulug mit einigen schönen Stränden.
Nördlich der Hauptstadt findet sonntags in Kota Belud einer der größten Märkte statt, die in Sabah tamu genannt werden. Hier wird alles Mögliche verkauft, von Wunderpillen bis zu Rindern.
Auch diesmal freuen wir uns natürlich über Tipps von euch!
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Hei danke,
das sind super Tipps, ich habe selbst im Jahr 2002 in Kuala Lumpur gelebt. Das ist eine Stadt, die bebt. Kann man nur jedem empfehlen!!
Schaut es Euch an und bucht mal einen Flug dorthin. Am Besten mit Air Malaysia oder British Airways oder Cathay Pacific.
Gruss Thomas vom http://www.Spirofrog.de
- Team